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Mit der Veröffentlichung im Podcast-Format macht der Bund der Steuerzahler Hamburg die gesamte Diskussion nun für alle zugänglich. Damit soll die Meinungsbildung im Vorfeld einer möglichen Entscheidung weiter unterstützt werden.
© © Kirsten Haarmann/kh-fotografie.com

„Olympia in Hamburg: Was kostet uns das wirklich?“ - Chancen, Risiken und Folgen jetzt im Podcast!

Bund der Steuerzahler Hamburg e. V. / Meldungen 27.03.2026, Sascha Mummenhoff

Die Diskussion um eine mögliche Olympia-Bewerbung Hamburgs geht in die nächste Runde - jetzt auch zum Nachhören: 
Der Bund der Steuerzahler Hamburg hat seine Diskussionsveranstaltung „Olympia in Hamburg: Was kostet uns das wirklich? Chancen, Risiken und Folgen für unsere Stadt.“ 
aus der Handwerkskammer als Folge seines Podcastformats „Die Steuerklärer“ veröffentlicht.

 

Etwa 240 Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hatten die Veranstaltung vor Ort verfolgt. Die Debatte zwischen Befürwortern und Kritikern zeigte deutlich: Eine klare Mehrheit für oder gegen eine Bewerbung ist derzeit nicht erkennbar. Dieses Bild deckt sich auch mit aktuellen Umfragen und der Berichterstattung in den Medien.
Auf dem Podium diskutierten Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD), Steffen Rülke (Leiter der Olympia-Bewerbung), Eckart Maudrich (Sprecher der Initiative „NOlympia“) sowie Heike Sudmann (Die Linke). Ergänzt wurde die Debatte durch zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum.

Zusätzliche Impulse kamen unter anderem von Hjalmar Stemmann (Präsident der Handwerkskammer Hamburg), Sabine Sommer (Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), Jascha Bergmann (Bergmanngruppe), Sylvia Pille-Steppat (Paralympics-Teilnehmerin), Rainer Kersten (Geschäftsführer des Bund der Steuerzahler Schleswig-Holstein), Katharina von Kodolitsch (Präsidentin des Hamburger Sportbunds) und Jörn Lauterbach (Präsident des Allgemeinen Hamburger Presseclubs).

Inhaltlich prallten dabei unterschiedliche Positionen direkt aufeinander: Während Finanzsenator Dressel den Kostenrahmen verteidigte und sogar von möglichen finanziellen Vorteilen für Hamburg sprach, äußerten Kritiker wie Heike Sudmann und Eckart Maudrich erhebliche Zweifel an der Belastbarkeit der Kalkulationen und verwiesen auf Erfahrungen vergangener Spiele sowie unklare Kostenentwicklungen. Auch offene Fragen - etwa zu Sicherheitskosten - wurden deutlich benannt und sorgten für Diskussionen im Saal.
Im Mittelpunkt standen zentrale Themen wie Kosten und finanzielle Risiken, die konkrete Umsetzung, Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Infrastruktur sowie die langfristigen Folgen für Hamburg. Das Publikum wurde aktiv einbezogen - unter anderem durch Abstimmungen, die zu Beginn wie am Ende ein nahezu ausgeglichenes Meinungsbild zeigten.

Der Landesvorsitzende des Bund der Steuerzahler Hamburg, Sascha Mummenhoff, der die Veranstaltung gemeinsam mit Michaela Skott moderierte, zog ein klares Fazit:
„Die große Resonanz zeigt, wie hoch der Bedarf an einer offenen und ehrlichen Debatte ist. Bei einem Projekt dieser Größenordnung braucht es mehr als einseitige Formate. Es braucht den direkten Austausch der Argumente.“ Zugleich betonte er: „Ich würde mir sehr wünschen, dass es mehr solcher Veranstaltungen gibt, in denen beide Seiten gleichberechtigt gehört werden. Alles andere wird dem hanseatischen Anspruch an eine sachliche, abwägende und respektvolle Debatte nicht gerecht.“

Mit der Veröffentlichung im Podcast-Format macht der Bund der Steuerzahler Hamburg die gesamte Diskussion nun für alle zugänglich. Damit soll die Meinungsbildung im Vorfeld einer möglichen Entscheidung weiter unterstützt werden.

Die Folge von „Die Steuerklärer“ ist ab sofort über die Website des BdSt sowie über alle gängigen Podcast-Plattformen abrufbar:

Podcast:
anchor.fm/bdst-hh

 

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