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Top.Talk zwischen Holznagel und Linnemann

Top News 19.07.2019

Zu Gast im BdSt-TV-Studio ist Dr. Carsten Linnemann, stv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Chef der Mittelstandsunion

Die Steuerbelastung ist eindeutig zu hoch! Das macht der Steuerzahlergedenktag deutlich, der in diesem Jahr auf den 15. Juli fiel und wie eine Zäsur im Jahr und im Geldbeutel eines Bürgers ist: einerseits Steuern und Zwangsabgaben und andererseits das frei verfügbare Geld. Übrigens: Die noch mehr belasteten Single-Haushalte haben ihren Steuerzahlergedenktag erst am heutigen Freitag, den 19. Juli – von 1 Euro haben sie nicht 46,3 Cent wie der durchschnittliche Arbeitnehmer-Haushalt zur freien Verfügung, sondern nur 45,3 Cent. Apropos Belastung: Über den Solidaritätszuschlag sowie eine mögliche CO2-Bepreisung sprach BdSt-Präsident Reiner Holznagel in unserem neuen Video-Podcast mit Dr. Carsten Linnemann von der CDU: Ein Top.Talk mit einer „Stimme der sozialen Marktwirtschaft“.

Wie sieht Carsten Linnemann die hohe Belastung? „Das ist nicht gerechtfertigt,“ so der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Und wir als Bund der Steuerzahler? Wir fordern von der Politik eine spürbare und umfassende Entlastung der Bürger und Betriebe – Reiner Holznagel nannte im Video-Podcast das Stichwort Soli, das Linnemann gleich aufgriff. Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU betonte: „Das ist eine Glaubwürdigkeitsfrage – der gehört abgeschafft! Der Solidarpakt läuft in diesem Jahr aus, es gibt keine Berechtigung mehr für den Soli.“ In einem ersten Schritt müssen wir den Soli für 90 Prozent der Soli-Zahler abschaffen, so Linnemann weiter. „Ich hoffe, dass der zweite schnell kommt.“ Linnemann stellte klar: „Wenn irgendwann Karlsruhe kommt und sagt, der Soli gehört komplett abgeschafft – das wäre oberpeinlich für die Politik insgesamt. Deshalb müssen wir weiter Druck machen. Er gehört komplett abgeschafft!“

Weiteres Talk-Thema war die CO2-Steuer. Motto: Steuern durch Steuern? „Dadurch schaffe ich keine Akzeptanz bei den Bürgern“, betonte Linnemann. Ebenso bezweifelt der CDU-Politiker eine Lenkungswirkung und sprach sich für eine Mengensteuerung auf europäischer Ebene und konkret eine Ausweitung des Emissionshandels aus.

Holznagel nimmt die Politik weiter in die Pflicht: „Wir brauchen ein Steuersystem, das wirklich Entlastungen herbeiführt!“

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