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BdSt gewinnt für Unternehmer beim Bundesverfassungsgericht

Erfolge 31.12.2017

Verluste dürfen nicht pauschal untergehen, wenn ein neuer Gesellschafter Anteile einer GmbH kauft. Dies hat das Bundesverfassungsgericht im März 2017 entschieden und damit die Rechtsauffassung des BdSt bestätigt. Nach § 8c Abs. 1 KStG (sog. Mantelkaufregelung) kam es bei Kapitalgesellschaften zu einem anteiligen Verlustuntergang, wenn innerhalb von fünf Jahren zwischen 25 Prozent bis 50 Prozent der Anteile auf einen neuen Erwerber übertragen werden. Das heißt, Verluste aus der bisherigen Tätigkeit der Gesellschaft gehen verloren und stehen dann für eine spätere Verrechnung mit Gewinnen nicht mehr zur Verfügung. Diese pauschale Verlustkürzung ging dem Bundesverfassungsgericht zu weit. Der Gesetzgeber muss nun bis spätestens zum 31. Dezember 2018 eine neue Regelung beschließen. Schafft er dies nicht, so ist die Verlustkürzungsvorschrift von Anfang an nichtig (Az.: 2 BvL 6/11). Von der Entscheidung können auch andere Unternehmer profitieren, bei denen zwischen 2008 und 2015 Verluste aufgrund eines entsprechenden Gesellschafterwechsels gekürzt wurden. Damit hat sich der BdSt mit seinem Musterprozess erfolgreich für eine Vielzahl von Unternehmen eingesetzt!

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