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Sozialabgaben

Lasten begrenzen - Systeme sichern

Mit Ausdauer und überzeugenden Argumenten hat der BdSt für eine Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2,5 Prozent gesorgt. Seit Anfang 2017 hat der Verband für diesen Schritt gestritten, um Arbeitnehmer und Betriebe von überhöhten Sozialbeiträgen zu entlasten. 

Doch der BdSt hat noch mehr erreicht: Jahrelang forderte der Verband nicht nur eine Deckelung der überdimensionierten Rücklagen in der Arbeitslosen- und Krankenversicherung, sondern auch deren Teilabbau in Form eines regelgebunden Beitrags-Anpassungsautomatismus. Diese gekoppelte Forderung hat die Politik aufgegriffen. Die Rücklage der Arbeitslosenversicherung ist limitiert und muss in Form von einer Beitragssatzsenkung abgebaut werden, wenn sie durch zu hohe Beitragszahlungen zu hoch angewachsen ist. Gleiches gilt für die Rücklagen der Krankenkasse – allerdings erst ab 2020.

Für den BdSt sind diese Reformen in den verschiedenen Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung ein großer Erfolg, denn die Beitragszahler haben ein Recht darauf, dass ihnen zu hohe Rücklagen, die aus ihren Beiträgen gebildet wurden, zurückerstattet werden. Der Politik wird dadurch ein Riegel vorgeschoben, das Geld der Versicherten zum Beispiel für fragwürdige neue Leistungen zu verschwenden oder sogar zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen zu zweckentfremden.

Das neue Beitragssystem ist transparent und fair!