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Steuerrecht: Steuerzahlerbund stellt 80 Vereinfachungsvorschläge vor
Um das komplizierte Steuerrecht zu entwirren, unterbreitetder Bund der Steuerzahler (BdSt) der Politik in einer Broschüre 80 konkreteVorschläge.
Ein Teil der BdSt-Forderungen – etwa die Erhöhung derEntfernungspauschale oder die Homeofficepauschale – sei bereits Teil derSteuergesetzgebung geworden, so der BdSt. Aber, so zitiert das "Handelsblatt"im Print-Artikel "So könnte das Steuerrecht einfacher werden" (03.02.2026)BdSt-Bundesgeschäftsführerin Daniela Karbe-Geßler, "uns brennt noch vielunter den Nägeln."
Und das digitale Nachrichtenmagazin "T-Online"zitiert Karbe-Geßler in seiner Berichterstattung am 02.02.2026: "Wirfordern darum – bei allen Freibeträgen, Freigrenzen und Pauschbeträgen – eineregelmäßige Überprüfung und Anpassung." Bestenfalls, so Karbe-Geßler,sollte der Einkommensteuertarif "auf Rädern" stehen, sodass er "mitder Inflation mitrollt".
Zu den bestehenden Pauschalen schlägt der Verband vor, eineneue Versicherungspauschale einzuführen, mit der zusätzlicheVorsorgeaufwendungen wie zum Beispiel für die Haftpflicht- oderUnfallversicherung abgedeckt werden. Analog zum Sozialrecht sollte diese 360Euro pro Jahr betragen. Außerdem fordert der BdSt, dass die Freibeträge bei derErbschaftsteuer um bis zu 200.000 Euro steigen sollten.
Die neue Broschüre ist (kostenfrei) unter info(at)steuerzahler.de beziehungsweiseunter presse(at)steuerzahler.deerhältlich.
Bund der Steuerzahler e.V., PM vom 04.02.2026