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13.09.2017

Urteil für Oktoberfest-Fans

Gericht bestätigt ermäßigten Steuersatz für Brezenläufer

Steuerrecht ist meist staubtrocken, in diesem Fall aber knackfrisch, denn es geht um Backwaren auf dem Oktoberfest. Pünktlich zur Saison hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass der Verkauf von Brezen in Festzelten dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz unterliegt, wenn der Brezenverkäufer und der Festzeltbetreiber nicht identisch sind. Gut für die Verkäufer und die Kunden, denn statt 19 Prozent Umsatzsteuer werden nur 7 Prozent beim Snackverkauf fällig. Im konkreten Urteilsfall mietet sich die Klägerin in Wiesn-Zelte ein, um dort Backwaren zu verkaufen. Neben festen Verkaufsständen beschäftigte die Klägerin auch sogenannte Brezenläufer, die Backwaren unter anderem an die Tische brachten. Die Umsätze aus dem Verkauf dieser Backwaren rechnete die Klägerin mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz ab. Mehr dazu

11.09.2017

Das darf nicht sein: Maut-Abrechnungspanne kostet den Steuerzahler Millionen

Das gehört auf die To-do-Liste der neuen Bundesregierung

Die Abrechnungspanne beim Mautsystem kostet den Steuerzahler richtig Geld! Laut Süddeutscher Zeitung soll dem Bundeshaushalt bereits ein zweistelliger Millionenbetrag entgangen sein. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert die Bundesregierung auf, das Problem schnellstens zu lösen und Rückforderungsansprüche geltend zu machen. Die aktuelle Panne reiht sich in zahlreiche Probleme beim Einsatz von EDV ein – dazu hat der Verband eigens eine Liste der gefloppten EDV-Projekte erstellt. Mehr dazu

Aktuell im Steuerzahler


BdSt macht den GroKo-Check: Was haben sie geleistet?
Straßenausbaubeiträge absetzen: BdSt unterstützt Musterklage
Dienstfahrrad: So nutzen Sie die steuerlichen Regelungen


Diese und viele andere Themen finden Sie in der September-Ausgabe von DER STEUERZAHLER
29.12.2009

Aktueller Steuertipp

Wer Geschäftsfreunde beschenkt, sollte unbedingt an die Steuer denken. Aufgrund eines aktuellen Urteils werden die Finanzämter bei Geschenken im Geschäftsleben womöglich noch genauer nachrechnen. Betroffen sind Geschäftsleute, die neben dem Geschenk auch pauschal die Einkommensteuer für den Geschäftspartner übernehmen.

Zum aktuellen Steuertipp
01.04.2014

Aktion Frühjahrsputz

145.000 Euro für eine Computerspiele-Sammlung, 8 Millionen Euro für Elektro-Taxis oder 25 Millionen Euro für Fahrrad-Autobahnen: Insgesamt 30 kritikwürdige Förderprogramme und Subventionen der Bundesregierung hat der Bund der Steuerzahler für seine „Aktion Frühjahrsputz 2017“ exemplarisch recherchiert. In seiner Haushaltsanalyse macht der Verband klar: Die große Koalition muss ihre Ausgabenwut stoppen, wenn sie die Schwarze Null nicht gefährden will. Denn die vollen Kassen täuschen!
Hier geht es zu unserer ''Aktion Frühjahrsputz''.

30.10.2009

BdSt-Onlineshop

Hier finden Sie Informationen und interessante Produktangebote der BdSt Steuerzahler Service GmbH. Stöbern Sie im Sortiment der Service-Gesellschaft des Bundes der Steuerzahler und entdecken Sie nützliche Bücher und Software aus dem Steuer-, Wirtschafts- und Buchhaltungsbereich!

Hier geht es zum BdSt-Onlineshop

Verschwendung

Das Schwarzbuch 2016/17

Eine Edelmülltonne für 1.258 Euro, eine Fischtreppe ohne Fische für 103.000 Euro – und vier Millionen Euro für eine neue Brücke ohne Anschluss: Das 44. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen. Das aktuelle Schwarzbuch finden Sie auf www.schwarzbuch.de.

Flugbereitschaft

09.09.2017

Wir brauchen eine Reform der Kostenerstattung

BdSt-Präsident Reiner Holznagel zur Flugbereitschaft von Politikern

Mitglieder der Bundesregierung dürfen auch die Flugbereitschaft der Bundeswehr nutzen. Dabei handelt es sich um die teuerste Form, eine dienstliche Reise durchzuführen. Wird die Flugbereitschaft für nicht dienstliche Reisen genutzt, beispielsweise für Termine der Partei, müssen die Kosten dafür erstattet werden. Mehr dazu

Steuertipp

08.09.2017

Start ins Studienjahr: Ran ans Steuern sparen!

So bekommen Studenten und Eltern Geld von der Steuer zurück

Ran ans Steuern sparen! – An diesen Spruch sollten Studenten unbedingt denken, wenn sie sich neue Lehrbücher, Schreibmaterial oder den Laborkittel für das anstehende Wintersemester kaufen. Die Rechnungen bzw. Kassenzettel sollten unbedingt aufbewahrt werden, denn damit lassen sich womöglich bei der nächsten Einkommensteuererklärung Steuern sparen. Insbesondere, wenn der Student keine Einnahmen aber hohe Ausgaben für das Studium hat, kann sich die Mühe lohnen. Mehr dazu

Musterklage

04.09.2017

Verlustverrechnung erneut beim Bundesverfassungsgericht

Nach unserer Musterklage: Finanzgericht Hamburg legt zweites Verfahren vor

Verluste dürfen nicht pauschal untergehen, wenn ein neuer Gesellschafter Anteile einer GmbH kauft. Dies hatte das Bundesverfassungsgericht im März 2017 in einer vom Bund der Steuerzahler unterstützten Musterklage entschieden. Bei unserer Musterklage ging es um den Fall, dass innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 Prozent und bis zu 50 Prozent der Unternehmensanteile auf einen neuen Erwerber übertragen werden. Nun legt das Finanzgericht Hamburg eine zweite Variante beim Bundesverfassungsgericht vor. Diesmal geht es um die Frage, ob die bisherigen Verluste vollständig wegfallen, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 50 Prozent der Anteile übertragen werden. Mehr dazu

Geschenke

29.08.2017

Geschenke an Geschäftsfreunde

BdSt fragt nach. Steuerurteil wird nicht so streng angewendet!

Steuerregeln für Geschäftsgeschenke – diese hat der Bundesfinanzhof in einem Urteil kürzlich verschärft. Danach hätten viele Unternehmer ihre Geschäftsgeschenke möglicherweise nicht mehr als Betriebsausgabe abziehen können. Auf unsere Nachfrage gibt das Bundesfinanzministerium jetzt Entwarnung: Es bleibt bei der bisherigen Rechtslage! Das dürfte vielen Unternehmern die Bestellung der Geschäftsgeschenke etwa für die nächste Weihnachtszeit erleichtern. Mehr dazu

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