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Janine Bergendahl

Haan: Mensa wird teurer

Newsticker Nordrhein-Westfalen / Meldungen 01.04.2020, Janine Bergendahl

Ein gesundes Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler – Schulleitung, Schulpflegschaft und Stadt begrüßten die Entscheidung für eine neue Mensa in Haan. Im städtischen Haushalt wurden dafür bisher elf Millionen Euro eingeplant. 


Die Gesamtschule Haan im Schulzentrum Walder Straße soll zum Schuljahr 2023/24 erweitert werden. Neben der Schaffung von neuen Klassen und Lehrerräumen sieht die Erweiterung auch den Neubau einer Mensa  vor in „multifunktional nutzbarer Ausrichtung“. Nun steht eine wichtige und zukunftsweisende Entscheidung an: Soll es eine Frischkoch- oder eine Regenerierküche werden? In einer Regenerierküche werden industriell hergestellte Speisen nur erhitzt und ausgegeben. Die Vorteile liegen in dem geringen Personal- und Gerätebedarf. Nachteile sind die gegenüber dem Frischkostsystem geringere sensorische und ernährungsphysiologische Qualität .
Ein so genanntes Betreiberkonzept soll nun die Grundlage schaffen, um eine Entscheidung fällen zu können und in die finale Planung einzusteigen. Das Konzept soll Aufschluss geben über die Größe und Kosten der neu zu errichtenden Küche, die Logistik, den Personalbedarf, die Organisationsform (Fremd- bzw. Eigenbetrieb) und die wirtschaftliche Betrachtung beider Varianten. Darüber hinaus prüft die Stadt auch die Idee, mit einer Frischkochküche weitere Schulstandorte mitzuverpflegen (das Gymnasium, die OGS und Kindertageseinrichtungen). Hierbei rechnet man mit durchschnittlich 530 Essen pro Tag. Eine andere Variante sieht weitere Standorte vor, was zu einer Gesamtsumme von 1.100 Essen pro Tag führen würde.
 
Mit mindestens 18 Millionen Euro muss die Stadt Haan rechnen, wenn sich der Stadtrat tatsächlich für die Frischküchen-Variante entscheiden sollte. Die Regenerierküche gäbe es schon für 13 Millionen Euro. Die zuvor genannten 11 Millionen Euro seien das Ergebnis einer ersten Schätzung „ohne tiefere Vorplanung auf einem ersten groben Layout-Konzept“. Sollte sich der Stadtrat für die teurere Variante entscheiden, käme die Stadt um einen Nachtragshaushalt nicht herum.

Doch damit ist die Kuh noch nicht vom Eis! Es gibt mittlerweile ein weiteres Risiko, das die avisierten 13 bzw. 18 Millionen Euro sprengen könnte: Wegen der entfallenden Schulhoffläche im Bereich des Erweiterungsbaus muss die Planung der Schulhof- und Stellplatzflächen wahrscheinlich grundsätzlich und ganz neu überarbeitet werden.

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