BdSt kritisiert Kreditkarten-Nutzung bei Kölner Bühnen
Die Nutzung dienstlicher Kreditkarten bei den städtischen Bühnen Köln sorgt für neue Kritik. Nach Medienberichten wurden bei Einkäufen über eine dienstliche Kreditkarte private Payback-Punkte gesammelt. Zudem bemängelt das Rechnungsprüfungsamt mehrere Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung der Karten. Der Bund der Steuerzahler NRW hat sich dazu in Interviews mit Medien geäußert. BdSt-Experte Jens Ammann kritisiert den Umgang mit Steuergeld deutlich:
In Interviews mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich Jens Ammann, Projektleiter Öffentliche Finanzen beim Bund der Steuerzahler NRW, zu den Vorwürfen rund um die Kreditkartennutzung bei den städtischen Bühnen Köln geäußert.
Im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte Ammann: „Der erneute scheinbar sorglose Umgang mit Steuergeld durch die Bühnen macht mich fassungslos.“
Auslöser der aktuellen Debatte ist ein Bericht des städtischen Rechnungsprüfungsamtes zur Nutzung von Kreditkarten bei den Bühnen. Demnach wurden zwischen September 2022 und August 2025 mit 25 Kreditkarten rund 715.000 Euro umgesetzt. In mehreren Fällen bemängelten die Prüfer fehlende Dokumentationen oder Verstöße gegen interne Regeln zur Nutzung solcher Karten.
Ammann kritisierte zudem strukturelle Probleme bei der Abwicklung solcher Zahlungen. Rechnungen hätten aus seiner Sicht klare Vorteile, etwa weil sie das Vier-Augen-Prinzip unterstützen und eine bessere Kontrolle der Ausgaben ermöglichen.
Die vollständigen Berichte hier:
• Entsetzen über die städtischen Bühnen nach Kreditkarten-Affäre [Kölnische Rundschau 5.3.2026]
• Mitarbeiter sammelt mit Dienst-Kreditkarte private Payback-Punkte [Kölner Stadt-Anzeiger 6.3.2026]
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