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BdSt fordert bei Anhörung Entlastung bei Grunderwerbsteuer

Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e. V. / Newsticker Nordrhein-Westfalen / Meldungen 06.06.2024, Philipp Sprengel

In der heutigen Anhörung zur Grunderwerbsteuer im nordrhein-westfälischen Landtag hat sich der Bund der Steuerzahler NRW insbesondere für eine Entlastung des Ersterwerbs von selbstgenutztem Wohneigentum ausgesprochen. Falls es darüber keine Einigung mit dem Bund geben kann, sollte das Land die Steuer selbst senken. 

Der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen, Rik Steinheuer, betont: „Die Länder und der Bund sollten sich endlich auf eine gezielte Entlastung für Ersterwerbende von selbstgenutztem Wohnraum einigen!“ Schon lange verfolgen nordrhein-westfälische Landesregierungen ebenfalls dieses Ziel, aber konnten es bislang immer noch nicht gemeinsam mit dem Bund umsetzen. „Deshalb sollte die Landesregierung nun selbst tätig werden und die Grunderwerbsteuer für alle senken“, fordert Steinheuer.

Eine solche Senkung der Grunderwerbsteuer kann zum einen die Wohneigentumsbildung fördern und damit einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge leisten. Zum anderen führt eine Steuersenkung zu einer Stärkung der Baukonjunktur. Damit kann ein größeres Angebot von Wohnungen geschaffen werden und der ständige Anstieg der Mieten könnte gestoppt werden. Deshalb ist eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger hier geboten und sollte von der Landesregierung als Priorität auch bei einer angespannten Haushaltslage umgesetzt werden.

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