OMG! Bald 3.000 Milliarden Euro Staatsverschuldung
BdSt warnt Bundesregierung vor immer höherem Schuldentempo / Unsere Forderungen
Die Staatsverschuldung hat eine neue historische Rekordmarke erreicht. Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, lag zum Jahresende 2025 ein Schuldenberg von 2.661 Milliarden Euro auf den öffentlichen Haushalten von Bund, Ländern und Kommunen – wir reden von exakt 2.661.539.232.220 Euro! Dies ist ein Anstieg um 152 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres. Leider drohen weitere Negativ-Rekorde: Noch in diesem Jahr kommen wahrscheinlich mehr als 220 Milliarden Euro hinzu. Das geht aus den Haushaltsplänen der verschiedenen staatlichen Ebenen hervor, die der Bund der Steuerzahler (BdSt) für die Schuldenuhr Deutschlands permanent auswertet und aufbereitet.
Die frischen Daten des Statistikamts nutzt der BdSt Deutschland auch diesmal, um seine gesamtstaatliche Schuldenuhr zu aktualisieren. Denn gleich mehrere Bundesländer haben seit Jahresbeginn ihre Neuverschuldungspläne für 2026 nach oben angepasst. Auch Städte und Gemeinden werden wegen ihrer andauernd hohen Defizite voraussichtlich höhere Schulden aufnehmen müssen. Das Schuldentempo wird also immer schneller, wodurch die Neuverschuldung von bislang 6.918 Euro auf 7.052 Euro pro Sekunde steigt.
BdSt-Präsident Reiner Holznagel definiert das Finanzproblem Deutschlands
„Um seine XXL-Ausgaben finanzieren zu können, greift der Staat immer mehr auf Schulden zurück. Selbst für staatliche Standardaufgaben wie Verteidigung und die Reparatur der öffentlichen Infrastruktur werden Kredite aufgenommen. Unterm Strich ist das ein absurder Zustand: Trotz Rekordsteuereinnahmen von über 1.000 Milliarden Euro könnte die Staatsverschuldung schon im kommenden Jahr die Marke von 3.000 Milliarden Euro knacken!
- Wir appellieren an die Bundesregierung, die Dauer-Staatsverschuldung zu stoppen!
- Wir fordern eine Haushaltspolitik mit klarem Fokus und Maß und Mitte!
Beim Bund, bei den Ländern und bei den Kommunen müssen die hohen Staatsausgaben dringend runter! Ansonsten sprengen die Zinslasten unsere öffentlichen Haushalte. Schon dieses Jahr gehen 50 Milliarden Euro durch Zinslasten verloren – dieses Geld hätte man viel besser nutzen können! Wenn die Politik an ihrer expansiven Schuldenpolitik festhält, werden im Jahr 2030 schon mehr als 100 Milliarden Euro Zinslasten zusammenkommen. Schulden sind niemals eine Dauerlösung, sondern der Sargnagel für eine zukunftsorientierte Haushaltspolitik!“