Der Steuerzahler - Editorial
selten wurde ich so häufig von Journalisten gefragt, ob nicht der ehrliche Steuerzahler der Dumme ist. Diese Frage ist äußerst brisant, denn hinter ihr stehen Probleme, die schnell gelöst werden müssen. Zunächst geht es um Steuerhinterziehung. Dieser Tatbestand ist kein sogenanntes Kavaliersdelikt – im Gegenteil. Mit krimineller Energie betriebene Steuerhinterziehung ist ein schweres Vergehen an der Gesellschaft, an unserem Staat und an unserem guten Ruf als Steuerzahler. Steuerhinterziehung hat auch zur Folge, dass die Steuerlast für den ehrlichen Steuerzahler steigt und das Steuersystem komplizierter wird. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Titelthema
Vom Winde verweht
Lösen sich unsere Ersparnisse in Luft auf?
Um Zypern zu retten, wurden erstmals Spareinlagen über 100.000 Euro zur Kasse gebeten. Zwar versicherten europäische Spitzenpolitiker, Zypern sei ein Sonderfall, doch einige Politiker können sich eine Zwangsabgabe auf Bankeinlagen offenbar durchaus als neue Blaupause für die Lösung der Euro-Krise vorstellen. Was könnte das für deutsche Steuerzahler und Sparer bedeuten? Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Titelthema
Kalte Enteignung
Wer rettet die Sparer?
Das Retten von Banken und Staaten hat immer noch Hochkonjunktur. Erst Hypo-Real-Estate, Commerzbank und diverse Landesbanken, dann Griechenland, Irland, Portugal und Spanien. Jetzt ist Zypern an der Reihe. Aber wer denkt bei dem teuren „Um-die-Wette-Retten“ noch an die Sparer? Als Steuerzahler stehen sie mit dreistelligen Milliardenbeträgen in der Haftung, als Anleger nagt die "kalte Enteignung" geräuschlos an ihren Ersparnissen. Wer rettet die Sparer? Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Steuerrecht
BdSt kämpft vor Gericht
Diese BdSt-Verfahren sollten Steuerzahler kennen
Egal, ob Sparer oder Beteiligter an einem Zivilprozess, Steuerzahler wollen wissen, was sie steuerlich absetzen können. Nicht immer ist es jedoch leicht, sich im Dickicht der Steuerregeln zurechtzufinden. Hier kämpft der BdSt für Klarheit und lässt Fragen von grundsätzlicher und allgemeiner Bedeutung klären – notfalls auch vor Gericht. Unsere neuesten Verfahren stellen wir Ihnen hier vor. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Steuerrecht
Auch wenn die meisten Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaft korrekt ausgestellt sind, sollten sie nachgeprüft werden. So kann sich ab und an ein Fehler einschleichen, der mitunter viel Geld kosten kann. Der BdSt erklärt, wie Sie bei der Prüfung des Bescheids vorgehen sollten. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Steuertipps
Zuflusszeitpunkt von Hotelgutscheinen
Pachtzahlungen in Form von Hotelgutscheinen der Pächterin eines in einem Immobilienfonds befindlichen Hotels an die am Fonds beteiligten Gesellschafter, die diese zum Bezug von Hoteldienstleistungen der Pächterin berechtigen, sind als Einnahmen in Geldeswert bei der Fondsgesellschaft zu erfassen. Der steuerpflichtige geldwerte Vorteil besteht in der möglichen Inanspruchnahme der versprochenen Hoteldienstleistungen und fließt erst im Zeitpunkt der Verwertung dieses Rechts zu.Urteil des Bundesfinanzhofs vom 4. Dezember 2012, Aktenzeichen VIII R 50/10. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Das Spiel mit dem Wasser
Eine geplante EU-Richtline sorgt für Diskussionsstoff
„Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Konzessionsvergabe“ heißt das aktuelle Sorgenkind, über welches in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird. Ursache der Kontroverse sind die Pläne der EU, Versorgungsdienstleistungen unter bestimmten Voraussetzungen einer Ausschreibungspflicht zu unterziehen. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Keine Zeit für Alternativen?
Die Dramaturgie des Rettungspakets für Zypern
Zypern mit einem Bruttoinlandsprodukt von 18 Mrd. Euro bekommt jetzt 10 Mrd. Euro per Rettungspaket. Im Namen der „Finanzstabilität“ scheint derzeit alles möglich. Die Dramaturgie der jüngsten Zypernhilfe ist dafür ein Lehrstück. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Europäische Schuldenkrise
Mündliche Verhandlung unserer Sammelklage gegen ESMIm Juni wird das Bundesverfassungsgericht über die Klagen gegen den Euro-Rettungsschirm ESM verhandeln. Dieser Klage hatten sich im vergangenen Jahr zahlreiche Bürger und Mitglieder des Bundes der Steuerzahler angeschlossen. Es ist die größte Sammelklage in der Geschichte der Bundesrepublik. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Steigender Strompreis
BdSt fordert EntlastungDer Strompreis steigt und steigt. Ursache dafür ist vor allem die EEG-Umlage, mit der der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert wird. Eine Reduzierung der Umlage kann in nächster Zeit kaum erwirkt werden. Kurzfristig sollte der Gesetzgeber deshalb die Steuerschraube zurückdrehen, um Stromverbraucher zu entlasten. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Parteienfinanzen
Vermögen aus SteuergeldDas Vermögen der Parteien steigt, vor allem dank der gestiegenen Zuschüsse aus dem Staatshaushalt. Im Jahr 2011 flossen knapp 142 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt an die Parteien. Die größten Brocken im Gesamtumfang von 137 Mio. Euro sicherten sich die sechs Bundestagsparteien. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Politik aktuell
Wachstum braucht gesunde öffentliche Finanzen
Ein Beitrag von Steffen KampeterKann man Wachstum und Stabilität mit Schulden erkaufen? Na klar, schallte es uns jahrzehntelang aus Wissenschaft und Praxis entgegen. Die Staatsschuldenkrise in der Eurozone zeigt jedoch: Die Ära schuldenfinanzierten Wachstums ist passé. Solide Staatsfinanzen sind Trumpf, denn ohne verantwortungsvolle Haushaltspolitik driften ganze Staaten ins Abseits. Wachstum durch Konsolidierung, so lautet die überzeugende Alternative zum Schuldenmachen. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Exklusiv für BdSt-Mitglieder
Profitieren Sie von unseren Serviceleistungen
Keine andere Organisation in Deutschland setzt sich so umfassend für die Steuerzahler ein. Bei uns stehen Ihre Interessen als Steuer- und Beitragszahler im Mittelpunkt. Wir setzen alles daran, Ihre Interessen gegenüber der Politik und der Verwaltung durchzusetzen. Und wir geben unser Wissen an Sie weiter. Damit sind Sie als Mitglied bestens gerüstet, um im Dickicht der Steuergesetzgebung den Überblick zu behalten und um dem Finanzamt auf Augenhöhe zu begegnen. Nutzen Sie unsere Serviceleistungen! Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Künstlersozialabgabe
Teure Betriebsprüfung droht
Die Bundesregierung beabsichtigt, die Prüfung der Künstlersozialabgabepflicht auszuweiten. Dies wäre jedoch sehr kostspielig. Daher erntet sie nun starken Gegenwind – unter anderem vom BdSt.
Zurzeit wird die Pflicht zur Zahlung der Künstlersozialabgabe lediglich stichprobenartig geprüft. Nach Plänen der Bundesregierung soll sie künftig mit der üblichen Betriebsprüfung alle vier Jahre lückenlos kontrolliert werden. Dies klingt zunächst plausibel, weil es nicht zuletzt zur Abgabengerechtigkeit beiträgt. Doch wäre eine solche umfassende Kontrolle sehr aufwendig und daher teuer. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Absetzbarkeit von Krankenkassenbeiträgen
Neue Klagen zu „alten“ Beitragsrückerstattungen anhängigSeit dem Veranlagungszeitraum 2010 sind die Krankenkassenbeiträge deutlich besser steuerlich abzugsfähig als bislang. Strittig ist nun die Frage nach dem Umgang mit Krankenkassenbeitragsrückerstattungen aus dem Jahr 2009, die 2010 gutgeschrieben werden, da zwischenzeitlich ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Senioren im Visier
Böse Briefe vom Finanzamt
Seit dem Jahr 2005 stehen Rentner und Pensionäre unter erhöhter Beobachtung der Finanzämter. Schuld ist das Alterseinkünftegesetz. Zunehmend sind danach auch Senioren verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Viele Senioren haben in den vergangenen Monaten Post vom Finanzamt bekommen und sich über den teils rauen Umgangston der Finanzverwaltung geärgert. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Einkommensteuererklärung 2012
Fristen für die Abgabe nicht versäumen
Am 31. Mai 2013 endet die reguläre Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2012, wenn der Steuerzahler zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung verpflichtet ist. Um kein Geld zu verschenken, sollten Steuerzahler es nicht verpassen, eine Einkommensteuererklärung rechtzeitig abzugeben. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Achtung Werkstudenten!
BAföG-Falle: MinijobgrenzeZum 1. Januar 2013 wurde die Minijob-Grenze von 400 auf 450 Euro im Monat angehoben. Das heißt, bis zu diesem Betrag können die Minijobber ihren Verdienst steuer- und abgabenfrei einstreichen. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Firmenwagenbesteuerung
Petition gegen 1-%-RegelungNachdem der Bundesfinanzhof die Klage gegen die Besteuerung des geldwerten Vorteils der Privatnutzung eines Firmenwagens mit der 1-%-Regelung auf Basis des Bruttolistenpreises abschlägig entschieden hatte (Urteil vom 13. Dezember 2012, Aktenzeichen VI R 51/11), startete sogleich eine Online-Petition dagegen. Damit besteht die Chance, auf politischem Wege eine Veränderung zu erreichen. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - Geld und Service
Photovoltaikanlagen
Manchmal ist ein Arbeitszimmer absetzbarPhotovoltaikanlagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Steuerzahler installieren solche Anlagen und speisen den so erzeugten Strom ins öffentliche Netz ein. Damit sind die Betreiber Unternehmer und können Betriebsausgaben von den Einnahmen steuermindernd abziehen. Nun entschied das Finanzgericht München außerdem, dass unter gewissen Umständen dafür sogar ein häusliches Arbeitszimmer geltend gemacht werden darf. Mehr für Mitglieder
Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet
Im Februarheft von DER STEUERZAHLER wurde über die steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung des BFH zur Abziehbarkeit der Verluste bei verfallenen Optionsscheinen berichtet. Die Rechtsprechung erging jedoch zu einem Sachverhalt vor der Einführung der Abgeltungsteuer. Mit einem Schreiben vom 27. März 2013 gibt das BMF bekannt, das diese steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung nicht auf Sachverhalte nach der Einführung der Abgeltungsteuer, also ab dem 1. Januar 2009, anwendbar ist. Steuerzahler, die auch nach der Einführung der Abgeltungsteuer die Kosten für verfallene Optionsscheine steuermindernd geltend machen möchten, müssen den Klageweg also neu beschreiten. Da sich aber der Veräußerungsbegriff bei der Einführung der Abgeltungsteuer nicht geändert hat, spricht vieles dafür, dass die Gerichte wieder steuerzahlerfreundlich entscheiden. Mehr für Mitglieder







