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Am morgigen Mittwoch ist der Steuerzahlergedenktag 2017 / Noch nie war die Belastung durch Steuern und Abgaben in Deutschland so hoch

Von 1 Euro bleiben nur 45,4 Cent

Der Steuerzahlergedenktag 2017 ist am Mittwoch, den 19. Juli. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) arbeiten die Bürger und Betriebe ab 03:27 Uhr wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Damit liegt die Volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote im Jahr 2017 bei voraussichtlich 54,6 Prozent – diese Quote ist so hoch wie noch nie! Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 45,4 Cent zur freien Verfügung übrig.
Die hohe Quote resultiert vor allem auch aus heimlichen Steuererhöhungen. Denn die allgemein gute Lohn- und Einkommensentwicklung treibt die Bürger in immer höhere Steuersätze. Wo genau und wie sehr der Staat seine Bürger sonst noch belastet, belegt unser „BdSt-Belastungs-Check 2017“. Deshalb konfrontieren wir die Politiker vor allem im Bundestagswahlkampf mit den drei drängendsten steuerpolitischen Problemen und formulieren konkrete Lösungsvorschläge. Mehr dazu

20.07.2017

Zum Steuerzahlergedenktag

Warum dieser Tag ein Beitrag zum demokratischen Diskurs ist

Mit einer Prognose für die Volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote 2017 von 54,6 Prozent fällt der diesjährige Steuerzahlergedenktag auf den 19. Juli. Rein rechnerisch steht ab diesem Tag das erwirtschaftete Einkommen von Bürgern und Betrieben zur freien Verfügung. Zuvor mussten die Einkommen rein statistisch über Steuern und Sozialabgaben wie Beiträge zur Kranken-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung zwangsweise abgeführt werden. Da Bürger und Betriebe auch zwangsläufig die EEG-Umlage und den Rundfunkbeitrag zahlen müssen, werden diese Quasi-Steuern in der Quote berücksichtigt. Mehr dazu

20.07.2017

Kernbrennstoffsteuer – Gebt den Kunden ihr Geld zurück!

BMF-Monatsbericht weist Steuererstattung an Energiekonzerne aus

Der Bund zahlte im Juni rund 6,3 Milliarden Euro Kernbrennstoffsteuer an die Energiekonzerne zurück. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Der Bund der Steuerzahler fordert die Konzerne deshalb auf, die Steuererstattung den Kunden zurückzugeben. Letztlich haben die Energiekonzerne die Steuer bei ihrer Preisbildung berücksichtigt, sodass der Kunde sie bereits gezahlt hat. Wird die Steuer erstattet, so sollte davon auch der Endverbraucher profitieren. Andernfalls hätte er doppelt gezahlt: Nämlich als Stromkunde und bei der jetzigen Erstattung als Steuerzahler. Mehr dazu

24.05.2017

Aktuell im Steuerzahler


So viel bleibt Ihnen von 1 Euro: BdSt-Belastungs-Check 2017
Pflegeheimkosten: Profitieren Sie vom Gerichtsverfahren
Zumutbare Eigenbelastung: So rechnen Sie jetzt


Diese und viele andere Themen finden Sie in der Juli/August-Ausgabe von DER STEUERZAHLER

Aktueller Steuertipp

Wer eine Abfindung für den Verlust seines Arbeitsplatzes erhält, sollte sich diese möglichst auf einen Schlag auszahlen lassen. Denn wird die Entschädigung zusammengeballt in einem Kalenderjahr gezahlt, gilt eine ermäßigte Besteuerung. Unter Umständen kann aber auch bei Teilzahlungen die günstigere Steuerregel angewandt werden.

Zum aktuellen Steuertipp

Aktion Frühjahrsputz

145.000 Euro für eine Computerspiele-Sammlung, 8 Millionen Euro für Elektro-Taxis oder 25 Millionen Euro für Fahrrad-Autobahnen: Insgesamt 30 kritikwürdige Förderprogramme und Subventionen der Bundesregierung hat der Bund der Steuerzahler für seine „Aktion Frühjahrsputz 2017“ exemplarisch recherchiert. In seiner Haushaltsanalyse macht der Verband klar: Die große Koalition muss ihre Ausgabenwut stoppen, wenn sie die Schwarze Null nicht gefährden will. Denn die vollen Kassen täuschen!
Hier geht es zu unserer ''Aktion Frühjahrsputz''.

BdSt-Onlineshop

Hier finden Sie Informationen und interessante Produktangebote der BdSt Steuerzahler Service GmbH. Stöbern Sie im Sortiment der Service-Gesellschaft des Bundes der Steuerzahler und entdecken Sie nützliche Bücher und Software aus dem Steuer-, Wirtschafts- und Buchhaltungsbereich!

Hier geht es zum BdSt-Onlineshop

Verschwendung

Das Schwarzbuch 2016/17

Eine Edelmülltonne für 1.258 Euro, eine Fischtreppe ohne Fische für 103.000 Euro – und vier Millionen Euro für eine neue Brücke ohne Anschluss: Das 44. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen. Das aktuelle Schwarzbuch finden Sie auf www.schwarzbuch.de.

Rente

Bund der Steuerzahler setzt sich für einfachere Steuerformulare ein

Rentenerhöhung – Mindestens 120.000 Senioren rutschen in die Steuerpflicht

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert einfachere Steuerformulare für Senioren, denn immer mehr Rentner sind verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Deshalb sollten die Formulare verständlicher werden. Allein durch die Rentenerhöhung zum morgigen 1. Juli werden mehr als 120.000 Senioren in die Steuerpflicht rutschen. Damit könnten ein paar Euro mehr Rente für viele Senioren zu einem deutlich höheren Aufwand führen, weil sie eine Einkommensteuererklärung abgeben müssen. Mehr dazu

CDU

03.07.2017

Union hat keine Lust auf Soli-Abbau!

Bund der Steuerzahler kritisiert das Regierungsprogramm von CDU/CSU als unambitioniert

Rund 4 Milliarden Euro weniger Soli sollen die Steuerzahler in der kommenden Legislaturperiode zahlen. Dieses Versprechen von CDU und CSU bleibt hinter den Möglichkeiten weit zurück, kritisiert der Bund der Steuerzahler (BdSt). Denn Tatsache ist, dass der Solidaritätszuschlag dem Bund im Jahr 2018 rund 18 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2020 jährlich mehr als 20 Milliarden bringt. „Mit dem zögerlichen Soli-Abbau knausert die Union an der falschen Stelle“, kritisiert BdSt-Präsident Reiner Holznagel. Mehr dazu

Subventionen

Vom BdSt unterstützte Studie deckt Defizite auf und zeigt aktuelle Perspektiven

Wege aus der Subventionskriminalität

Durch sie entsteht ein Schaden von geschätzt mehr als 1 Milliarde Euro pro Jahr: Die Subventionskriminalität bedroht die öffentlichen Finanzen und geht damit zulasten der Steuerzahler. Wie genau äußert sich Subventionskriminalität? Wie hat sie sich entwickelt? Was muss die Kriminalpolitik leisten, um sie wirksam zu bekämpfen? Mehr dazu

Arbeitslosenbeitrag

Politik muss Beitragssätze zur Sozialversicherung auch in den kommenden Jahren um die 40 Prozent stabil halten

Von 3 auf 2,5 %: Der Arbeitslosenbeitrag muss runter!

Aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktzahlen bekräftigt der Bund der Steuerzahler (BdSt) seine Forderung, den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2,5 Prozent zu senken. Denn der anhaltende Boom am Arbeitsmarkt wird der Arbeitslosenversicherung auch in den kommenden Jahren Milliarden-Überschüsse bescheren. „Runter mit dem Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung!“, fordert BdSt-Präsident Reiner Holznagel auch mit Blick auf die Tatsache, dass derzeit allenfalls die Hälfte der Beitragseinnahmen zur Finanzierung des Arbeitslosengeldes genutzt wird – Tendenz fallend. Mehr dazu


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