DER STEUERZAHLER Januar/Februar
Der gute Zweck heiligt nicht die Mittel
Nr. 44 - Wertberichtigung bei Forderungen
Unternehmen und Selbstständige kennen das Problem: Eine Rechnung wird gestellt, aber der Kunde zahlt verspätet oder möglicherweise gar nicht. Für die Buchführung und den Jahresabschluss stellt sich dann eine wichtige Frage: Wie müssen zweifelhafte Forderungen steuerlich bewertet werden? Unser BdSt-Ratgeber erklärt, wann und wie eine Wertberichtigung von Forderungen vorgenommen werden kann.
Gerade im Geschäftsalltag kommt es immer wieder zu Zahlungsschwierigkeiten bei Kunden. Ein Kunde reagiert nicht mehr auf Mahnungen, ein Unternehmen gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten oder eine Forderung wird erst nach langen Verzögerungen beglichen. In solchen Fällen kann es notwendig sein, den Wert der Forderung in der Bilanz anzupassen.
Der Ratgeber zeigt verständlich, welche Methoden der Wertberichtigung in der Praxis genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Verfahren, bei denen einzelne Forderungen gesondert bewertet werden, ebenso wie pauschale Bewertungsansätze für größere Forderungsbestände. Entscheidend ist dabei immer, dass eine realistische Einschätzung des Ausfallrisikos erfolgt und diese nachvollziehbar begründet werden kann.
Außerdem wird erläutert, welche Kriterien für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners eine Rolle spielen und welche Anforderungen Finanzverwaltung und Rechtsprechung an solche Bewertungsentscheidungen stellen.
Der BdSt-Ratgeber gibt Unternehmern eine praxisnahe Orientierung zur steuerlichen Bewertung offener Forderungen, zu den Möglichkeiten der Wertberichtigung in der Bilanz und zu den Anforderungen an eine nachvollziehbare Dokumentation gegenüber dem Finanzamt.
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