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© Janine Bergendahl

Kein Ende (der Kosten) in Sicht bei Kölner Sanierung

Newsticker Nordrhein-Westfalen / Meldungen 08.07.2019, Janine Bergendahl

„Die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat“, weiß der Volksmund. Wann aber hat die Sanierung in der Kölner Oper ein Ende? 

Oberbürgermeisterin Hen­riette Reker jedenfalls zeigte sich Ende Juni erleichtert, dass die Prognose von 2017 sich weitestgehend bewahrheitet hat. Die prognostizierten Kosten bewegen sich im damals gesetzten Rahmen. „Darin sehe ich ein wichtiges Signal, dass die Kostenplanung verlässlich ist – auch wenn die im Raume stehenden Summen weiterhin enorme Dimensionen haben“. Ein großes Wort, gelassen ausgesprochen. Immerhin kostet die Sanierung zwischen 554 und 571 Millionen Euro (Prognose 2017: 545 bis 570 Millionen Euro). Die Prognose für die Dauer der Sanierung musste hingegen angepasst werden: Statt im vierten Quartal 2022 soll die Übergabe der Häuser an Oper und Schauspiel erst im zweiten Quartal 2023  über die Bühne gehen. Die Verzögerung resultiert aus der Verlängerung der Planung, die im weiteren Projektverlauf nicht zu kompensieren ist, und für Bauausführung und Inbetriebnahmen. 
Wie katastrophal müssen die frühere Planung und die Abstimmung der Gewerke verlaufen sein, wenn diese Nachrichten in Köln als positiv verkauft werden? Die Verwaltung will dem Rat der Stadt Köln nun vorschlagen, die Interimsquartiere Staatenhaus und Depot weiter zu nutzen. Die Kostenspirale in Köln dreht sich also weiter.   

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