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BdSt zum Grundsteuer-Gespräch in Titz
Der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen folgte der Einladung von Bürgermeister Jürgen Frantzen aus der Landgemeinde Titz: Gemeinsam wurde jetzt über Herausforderungen und Chancen der Haushaltspolitik sowie die Problematik der Grundsteuer B gesprochen
BdSt-Appell zu Grundsteuer
Titz steht vor erheblichen Herausforderungen: Im Februar wurden im Haushaltsentwurf aufgrund der angespannten Finanzlage verschiedene Szenarien zur Erhöhung der Grundsteuer veröffentlicht: für 2026 zunächst mit 1200 Prozentpunkten. Der BdSt NRW hatte daraufhin appelliert, die Haushaltskonsolidierung konsequent voranzutreiben und die Belastung durch die Grundsteuer B möglichst gering zu halten.
Der stellvertretende Vorsitzende des BdSt NRW, Eberhard Kanski, sowie der Referent für Kommunalfinanzen Joscha Slowik folgten daraufhin der Einladung des Bürgermeisters in die Landgemeinde.
Kontruktives Gespräch
Im gemeinsamen Austausch mit Bürgermeister und Kämmerer wurde die Haushaltslage intensiv und konstruktiv erörtert. Dabei wurde erneut deutlich: Es braucht endlich umfassende Reformen. Bloße Ankündigungen reichen nicht. Bund und Länder sind gefordert, gemeinsam mit den Kommunen für eine gerechte Aufgabenverteilung und eine angemessene Finanzausstattung zu sorgen. Zugleich betonten Bürgermeister Jürgen Frantzen und Kämmerer Michael Dahlem, dass die Gemeinde ihre Eigenverantwortung für sparsames und wirtschaftliches Haushalten sehr ernst nimmt.
Der BdSt NRW mahnt
Die schwierige Lage der Kommunen spitzt sich weiter zu. Umso wichtiger ist es, strukturelle Finanzprobleme endlich zu lösen, statt sie über höhere Grundsteuern auf Steuerzahler abzuwälzen. Der BdSt setzt sich seit seiner Gründung vor über 75 Jahren für eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung und verträgliche Abgabenbelastungen für alle Bürgerinnen und Bürger ein.
Download: NRW-Grundsteuervergleich [Stand 2/2026]
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