Bund der Steuerzahler - Tipps und Service

Tipps und Service
09.09.2016

Flexirente

Freiwillig mehr für's Alter

Arbeitnehmer sollen ab dem kommenden Jahr leichter als bisher zusätzliche freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten können. Der Gesetzentwurf zur „Flexirente“ sieht neben vielen anderen Neuregelungen für Arbeitnehmer die Möglichkeit vor, künftig schon ab 50 Jahren und nicht wie bisher erst ab 55 Jahren mit Extrabeiträgen die spätere Rente aufstocken zu können. Angesichts der niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt erscheint dies nicht als die schlechteste Möglichkeit, zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Mehr dazu

09.09.2016

Solaranlage kann Elterngeld mindern

Vorsicht nach Urteil des Bundessozialgerichts

Der Betrieb einer Solaranlage kann die Höhe des Elterngelds mindern. Im Einzelfall kann sich der Anspruch insgesamt um mehrere tausend Euro verringern, selbst wenn mit der Solaranlage nur geringfügige Einkünfte erzielt werden. Das hat das Bundessozialgericht kürzlich so entschieden (Bundessozialgericht, Urteil vom 21. Juni 2016, Az. B 10 EG 8/15 R). Mehr dazu

30.03.2016

Neuer Ärger um Direktversicherungen

Freiwillig Versicherten droht doppelte Beitragspflicht

Wer eine Kapitalleistung aus einer betrieblichen Lebensversicherung erhält und diese neu anlegt, muss darauf zweimal Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Einmal auf die Auszahlung aus der Direktversicherung und später noch einmal auf die Leistungen aus der erneuten Anlage. Dies hat das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz kürzlich im Fall eines freiwillig gesetzlich Krankenversicherten entschieden. In nächster Instanz hat nun das Bundessozialgericht das letzte Wort. Mehr dazu

30.01.2016

Warum Scheinselbstständigkeit ein Risiko ist

Der BdSt klärt auf

Schätzungen zufolge sind zwischen 100.000 und 300.000 Betreuungskräfte aus Polen, Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten in deutschen Privathaushalten tätig und bieten pflegebedürftigen Menschen praktisch eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Die Nachfrage ist groß – und ebenso die Gefahr, in die Falle Scheinselbstständigkeit zu tappen und unerwartet Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen zu müssen oder mit dem Arbeitsrecht in Konflikt zu geraten. Wir klären über das Problem auf. Mehr dazu

29.01.2016

Wer bei Versicherung falsch berät, haftet

Versicherungsvertreter sind verpflichtet, gerade ältere Versicherungsnehmer über die langfristigen und ggf. nachteiligen Folgen eines Wechsels von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung aufzuklären. Verstöße gegen diese besondere Beratungspflicht können Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers auslösen. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm und verurteilte einen Versicherungsvertreter zusammen mit seiner Versicherungsgesellschaft, einen Selbstständigen wirtschaftlich so zu stellen, als sei er nicht in die private Krankenversicherung gewechselt. Mehr dazu

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