Bund der Steuerzahler - Tipps und Service

Tipps und Service
14.06.2017

Krankheitskosten besser von der Steuer absetzen!

Neue Rechenregel für außergewöhnliche Belastungen

Bestimmte Krankheits-, Unterhalts- oder Pflegekosten dürfen als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Einen Teil der Kosten müssen Steuerzahler jedoch eigenständig tragen. Erst wenn diese so genannte zumutbare Eigenbelastung überschritten ist, werden die Kosten vom Finanzamt steuermindernd berücksichtigt. Mehr dazu

22.05.2017

Vorsicht bei Sachbezügen

Mindestlohn muss in Geld gezahlt werden.


(Foto: Pixabay)
Nach der Auffassung des Betriebsprüfdiensts der Deutschen Rentenversicherung dürfen Sachbezüge nicht auf den Mindestlohnanspruch angerechnet werden, da dieser nur durch Geldzahlungen erfüllt werden könne. Arbeitgeber sollten deshalb darauf achten, dass sie ihren Mitarbeitern neben eventuellen Sachbezügen noch mindestens 8,84 Euro brutto pro Arbeitsstunde in Geld auszahlen. Ansonsten drohen bei der nächsten Betriebsprüfung Beitragsnachforderungen und Säumniszuschläge. Mehr dazu

22.05.2017

Strengere Regeln für Tätigkeiten von Studenten


(Foto: Pixabay)
Für die Tätigkeit von Studenten gelten im Hinblick auf die Sozialversicherungsbeiträge besondere Bestimmungen. Sie sind auch im Fall von nicht-geringfügigen Beschäftigungen in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungs- und beitragsfrei („Werkstudentenprivileg“). Mehr dazu

09.09.2016

Flexirente

Freiwillig mehr für's Alter

Arbeitnehmer sollen ab dem kommenden Jahr leichter als bisher zusätzliche freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten können. Der Gesetzentwurf zur „Flexirente“ sieht neben vielen anderen Neuregelungen für Arbeitnehmer die Möglichkeit vor, künftig schon ab 50 Jahren und nicht wie bisher erst ab 55 Jahren mit Extrabeiträgen die spätere Rente aufstocken zu können. Angesichts der niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt erscheint dies nicht als die schlechteste Möglichkeit, zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Mehr dazu

09.09.2016

Solaranlage kann Elterngeld mindern

Vorsicht nach Urteil des Bundessozialgerichts

Der Betrieb einer Solaranlage kann die Höhe des Elterngelds mindern. Im Einzelfall kann sich der Anspruch insgesamt um mehrere tausend Euro verringern, selbst wenn mit der Solaranlage nur geringfügige Einkünfte erzielt werden. Das hat das Bundessozialgericht kürzlich so entschieden (Bundessozialgericht, Urteil vom 21. Juni 2016, Az. B 10 EG 8/15 R). Mehr dazu

13.05.2016

So fordern Sie Ihr Geld zurück

Mindestbeiträge der Berufsgenossenschaften rechtswidrig.

Der Mindestbeitrag der meisten Berufsgenossenschaften liegt zwischen 48 und 100 Euro und kommt immer dann zum Tragen, wenn sich für das Unternehmen nach dem regulären prozentualen Beitrag auf die Lohnsumme eigentlich ein niedrigerer Beitrag ergeben würde. Betroffen sind dadurch nur Unternehmen, die nur in geringfügigem Umfang Personal beschäftigen. Das Bundessozialgericht hat jedoch entschieden, dass die Berufsgenossenschaften in der Vergangenheit ihre Mindestbeiträge ohne wirksame Rechtsgrundlage erhoben haben. Betroffene Unternehmen können nun Mindestbeiträge zurückfordern. Mehr dazu

30.03.2016

Neuer Ärger um Direktversicherungen

Freiwillig Versicherten droht doppelte Beitragspflicht

Wer eine Kapitalleistung aus einer betrieblichen Lebensversicherung erhält und diese neu anlegt, muss darauf zweimal Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Einmal auf die Auszahlung aus der Direktversicherung und später noch einmal auf die Leistungen aus der erneuten Anlage. Dies hat das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz kürzlich im Fall eines freiwillig gesetzlich Krankenversicherten entschieden. In nächster Instanz hat nun das Bundessozialgericht das letzte Wort. Mehr dazu

30.01.2016

Warum Scheinselbstständigkeit ein Risiko ist

Der BdSt klärt auf

Schätzungen zufolge sind zwischen 100.000 und 300.000 Betreuungskräfte aus Polen, Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten in deutschen Privathaushalten tätig und bieten pflegebedürftigen Menschen praktisch eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Die Nachfrage ist groß – und ebenso die Gefahr, in die Falle Scheinselbstständigkeit zu tappen und unerwartet Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen zu müssen oder mit dem Arbeitsrecht in Konflikt zu geraten. Wir klären über das Problem auf. Mehr dazu

29.01.2016

Wer bei Versicherung falsch berät, haftet

Versicherungsvertreter sind verpflichtet, gerade ältere Versicherungsnehmer über die langfristigen und ggf. nachteiligen Folgen eines Wechsels von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung aufzuklären. Verstöße gegen diese besondere Beratungspflicht können Schadensersatzansprüche des Versicherungsnehmers auslösen. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm und verurteilte einen Versicherungsvertreter zusammen mit seiner Versicherungsgesellschaft, einen Selbstständigen wirtschaftlich so zu stellen, als sei er nicht in die private Krankenversicherung gewechselt. Mehr dazu

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