Bund der Steuerzahler - Flexirente


09.09.2016

Flexirente

Freiwillig mehr für's Alter

Arbeitnehmer sollen ab dem kommenden Jahr leichter als bisher zusätzliche freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten können. Der Gesetzentwurf zur „Flexirente“ sieht neben vielen anderen Neuregelungen für Arbeitnehmer die Möglichkeit vor, künftig schon ab 50 Jahren und nicht wie bisher erst ab 55 Jahren mit Extrabeiträgen die spätere Rente aufstocken zu können. Angesichts der niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt erscheint dies nicht als die schlechteste Möglichkeit, zusätzlich für das Alter vorzusorgen.

Die Höhe der möglichen Zusatzbeiträge ist begrenzt. Sie dürfen nur bis zur Höhe des Betrags gezahlt werden, der rechnerisch erforderlich ist, um die Rentenabschläge auszugleichen, die beim frühestmöglichen vorzeitigen Renteneintritt hinzunehmen wären. Es wird aber nicht verlangt, dass der Arbeitnehmer später tatsächlich früher in Rente geht. Der Extrabeitrag zur Rentenversicherung muss nicht auf einen Schlag gezahlt werden, sondern kann über mehrere Jahre gestreckt werden. In den meisten Fällen dürfte es sinnvoll sein, diese Möglichkeit zu nutzen, um die Obergrenzen für die steuerliche Berücksichtigung von Altersvorsorgeaufwendungen optimal ausschöpfen zu können.

Bild: farbkombinat/Fotolia
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