Bund der Steuerzahler - Aktuelle Ausgabe

Publikationen > Der STEUERZAHLER > Aktuelle Ausgabe

Der Steuerzahler - Editorial

Ein Joghurt in der Anhörung

In Talkshows beschwören viele Politiker die mäßige Steuerquote in Deutschland. Mit aktuell 33,3 Prozent sei man doch gar nicht so hoch belastet, wird beteuert. Tatsächlich werden aber die Abgaben oft vernachlässigt – und grundsätzlich bezieht sich die Quote auf das Bruttoinlandsprodukt, also eine sehr große Bezugseinheit. Wenn man sich beispielsweise die Belastungsvergleiche der OECD zu einzelnen Haushaltstypen anschaut, wird das wahre Ausmaß deutlicher. Ein
Single muss beispielsweise mehr als die Hälfte seines Einkommens an den Staat abführen. Unser Steuerzahlergedenktag macht schließlich die Problematik eindeutig: Im Durchschnitt bleiben Bürgern und Betrieben für das Jahr 2018 nur 45,7 Prozent ihres erwirtschafteten Einkommens zur freien Verfügung. 54,3 Prozent müssen sie an den Staat bzw. die öffentlichen Kassen abführen. Da verwundert es nicht, dass 90 Prozent der Bürger ihre Einkommensbelastung als „zu hoch“ empfinden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

So viel bleibt 2018 von einem Euro

Wie hoch ist die Steuer- und Abgabenbelastung von Bürgern und Betrieben? Antwort darauf gibt der BdSt-Belastungs-Check 2018. Von jedem verdienten Euro bleiben Bürgern und Betrieben 2018 nur noch 45,7 Cent. Folglich gehen von jedem verdientem Euro 54,3 Cent direkt an den Fiskus, um Steuern und Sozialabgaben und sonstige Abgaben zu leisten. Selbstverständlich werden daraus staatliche Leistungen wie Infrastruktur und Bildung sowie die Sozialversicherungen finanziert. Allerdings sind 45,7 Cent – die in der Tasche des Bürgers bleiben – von jedem verdienten Euro eindeutig zu wenig! Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Steuerrecht vor der Sommerpause

Diese Gesetze solletn Sie kennen!

Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause ist endlich Schwung in die Steuergesetzgebung gekommen. Bundesregierung und Bundesrat haben gleich mehrere Steuergesetze im Köcher, die dann nach dem Sommer abgearbeitet werden sollen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Tipps & Termine

Tipps & Termine

Abgabenordnung

Einsatz von offenen Ladenkassen


Eine Verpflichtung zur Führung einer elektronischen Registrierkasse besteht nicht. Es ist auch zulässig, eine offene Ladenkasse zu führen. Bei dieser sind jedoch die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung mit hohem Aufwand verbunden. In der Regel ist auch bei der offenen Ladenkasse die Aufzeichnung eines jeden einzelnen Handelsgeschäftes mit ausreichender Bezeichnung des Geschäftsvorfalls erforderlich. Beim Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen gegen Barzahlung gilt allerdings aus Zumutbarkeitsgründen bei offenen Ladenkassen die Einzelaufzeichnungspflicht nicht. Ist die Einzelaufzeichnung nicht zumutbar, müssen die Bareinnahmen anhand eines sog. Kassenberichts nachgewiesen werden.

Information der Oberfinanzdirektion Karlsruhe vom 22. Februar 2018.

Bild: Andrey Popov/Fotolia
Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Union und SPD bedienen sich

Kritik an der Parteienfinanzierung

Mal wieder hat der Bundestag vor wenigen Wochen mit einer Hauruck-Aktion Finanzentscheidungen in eigener Sache getroffen. Die Staatszuschüsse steigen 2019 deutlich auf 190 Millionen Euro. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Arbeitslosenversicherung

Politik verzögert Beitragssenkung

Derzeit schafft die Arbeitsagentur Versicherten-Beiträge für den hauseigenen Pensionsfonds beiseite – gedeckt von der Bundesregierung. Dadurch kommt die Beitragsentlastung erst 2019. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Luxus-Kreuzfahrt

Keine Steuerr bei Einladung

Wer von seinem Partner auf eine gemeinsame Luxus-Kreuzfahrt eingeladen wird, braucht dafür keine Schenkungsteuer zahlen. Dies entschied das Finanzgericht Hamburg im Juni 2018. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Fußballfans & Steuern

Tickets privat verkaufen

Wer Eintrittskarten zu einem Sport- oder Musikevent privat weiterverkauft, braucht den Gewinn nicht zu versteuern. Das geht zumindest aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Baden-Württemberg hervor. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mitglied im BdSt

Gute-Laune-Macher

Sie sorgen für gute Stimmung: Die Hamburger Unternehmerin Carola Vertein (51) bietet in ihrem kunterbunten Geschäft „Schirm & Co“ rund 3.000 teils selbst gefertigte Produkte an. Und Zahnarzt Dr. Norbert Baake (54) legt in seiner Siegener Praxis Wert darauf, den Patienten zu verstehen und mögliche Ängste zu nehmen. Sie sind zwei unserer rund 250.000 Mitglieder. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Der BdSt weltweit vernetzt

Was andere Steuerzahlerorganisationen umtreibt

Nicht nur deutschlandweit kämpft der BdSt für die Rechte der Steuerzahler. Er hat sich auch europa- und weltweit mit anderen Steuerzahler-Organisationen zusammengetan, um sich gemeinsam gegen ausufernde Ausgaben und für die Entlastung der Bürger einzusetzen. Der Bund der Steuerzahler hat als einer der größten Steuerzahlerverbände dabei besonderes Gewicht. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Für Sie vor Ort

Unser Büro in Brüssel

Auf allen politischen Ebenen ist der Bund der Steuerzahler für die Interessen seiner Mitglieder aktiv. Selbstverständlich auch in Brüssel. Seit 22 Jahren vertritt die Sozietät Grupp & Partner, eine international tätige Anwaltskanzlei sowie der Europäische Bund der Steuerzahler (Taxpayers Association of Europe) die Belange der Steuerzahler direkt im Herzen Brüssels. Ziel ist es, politische Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene frühzeitig zu erkennen, um diese wirkungsvoll und nachhaltig mitzugestalten. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet

In aller Kürze

Griechenland: Offiziell endet das langjährige Drama um die finanzielle Rettung Griechenlands Ende August. Zum Abschluss gewährt die Euro-Gruppe dem Pleite-Staat noch einmal 15 Mrd. Euro, hohe Zinsstundungen sowie eine Verlängerung der bisherigen Kreditlaufzeiten um 10 Jahre. Damit wurde ein offener Schuldenschnitt verhindert, der aber durch die neuen Konditionen nun im Hintergrund ablaufen wird. Die durchschnittliche Laufzeit vieler Kredite wird sich auf 42,5 Jahre verlängern, in den kommenden 10 Jahren werden Zinsstundungen von 34 Mrd. Euro aufgelaufen sein und erstmals 2033 muss Athen die ersten Euro tilgen, die die Euro-Zone gewährt hat. Selbst bei diesen umfangreichen „Geschenken“ bleibt der BdSt skeptisch, ob Griechenland langfristig auf eigenen Beinen wird stehen können. Mehr für Mitglieder
Suche
Staatsverschuldung in Deutschland
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0