Bund der Steuerzahler - Aktuelle Ausgabe

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Der Steuerzahler - Editorial

Mit 78 Euro in der Sekunde zurück in die Zukunft!

Zum Jahreswechsel wurde es in unserer Bundesgeschäftsstelle noch einmal richtig turbulent, denn erstmals in der Geschichte unserer Schuldenuhr laufen die roten Zahlen rückwärts. Dieses Ereignis würdigten die Hauptnachrichtensendungen in der ARD und dem ZDF genauso wie zahlreiche Online- oder Printmedien. Die Grundlage für die Abnahme des Schuldenbergs sind die planmäßigen Tilgungen für das Jahr 2018 von fast 2,5 Mrd. Euro durch neun Bundesländer. Der Bund und vier weitere Bundesländer planen für das Jahr 2018 eine Schwarze Null, während drei Bundesländer insgesamt noch fast 75 Millionen Euro neue Schulden machen wollen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

Zurück in die Zukunft

2018 läuft die Schuldenuhr rückwärts

Erstmals in ihrer 23-jährigen Geschichte läuft die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler rückwärts – und zwar um 78 Euro pro Sekunde im Jahr 2018. Dieser Paradigmenwechsel ist auch ein Erfolg des BdSt und seiner Schuldenuhr! Seit 1995 macht die Schuldenuhr Deutschlands mit ihren großen roten Ziffern das Ausmaß der öffentlichen Verschuldung für Bürger und Politik transparent. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

Vom ''Rotlichtviertel'' ins Regierungsviertel

Eine kleine Geschichte der Schuldenuhr Deutschlands

Sie ist das bekannteste Markenzeichen für öffentliche Finanzen: Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler läuft rückwärts! Seit 23 Jahren dokumentiert sie die Staatsverschuldung – erst am Verbandssitz in Wiesbaden, seit 2004 in Berlin. Erfolgsmodell, Medienstar, Museumsstück: eine kleine Geschichte der Schuldenuhr. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Wie findige Investoren den Fiskus austricksten!

Paradise Papers, Cum-Ex und Cum-Cum

Mit Aktiendeals rund um den Dividendenstichtag sollen Banken, Berater und Investoren den Fiskus um Milliarden Euro betrogen haben. Bekanntgeworden sind die Geschäfte unter dem Namen Cum-Ex und Cum-Cum. Im Herbst 2017 sorgten die sogenannten Paradise Papers für zusätzliche Aufregung: Sie zeigten, wie Großkonzerne mit Steuer- und Finanzkonstrukten Steuern sparen. Legal, illegal oder nur moralisch verwerflich? Das wird die Justiz klären. Die Politik hat in der Sache jedenfalls nicht immer eine gute Figur gemacht. Ein Überblick. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Rentenbesteuerung: Musterkläger gesucht!

Wenn der Staat bei Rentnern zweimal abkassiert

Die Zeiten, als Rentner vom Finanzamt in Ruhe gelassen wurden, sind längst vorbei. Heute werden auch Senioren verstärkt dazu aufgefordert, Steuererklärungen abzugeben, denn je später die Rente beginnt, desto mehr Rente muss versteuert werden. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rentner einer Doppelbesteuerung ausgesetzt ist. Solche Fälle will der Bund der Steuerzahler gerichtlich überprüfen lassen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

BdSt-Mitglied gewinnt beim EuGH

Postfachadresse reicht zum Vorsteuerabzug aus

BdSt-Mitglied Rochus Geissel kämpfte sich gemeinsam mit seinem Anwalt bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) durch und gewann! Gegenstand des Gerichtsverfahrens war eine Frage zur Umsatzsteuer, die das Gericht zugunsten der Steuerzahler beantwortete. Aufgrund des Urteils genügen Postfach-, Briefkasten- oder Großkundenadressen auf Rechnungen aus, um die Vorsteuer geltend zu machen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Erststudium & Steuern

Musterklage des BdSt: Jetzt geht´s weiter!

Seit dem Jahr 2012 unterstützen wir die Musterklage eines BWL-Studenten aus Nordrhein-Westfalen. Gegenstand des Rechtsstreits ist die Frage, ob das Erststudium steuerlich schlechter behandelt werden darf als ein zweites Studium. Sein Studium hat der Kläger inzwischen abgeschlossen, nun könnte bald auch der Rechtsstreit enden, denn das Bundesverfassungsgericht greift den Fall möglicherweise in diesem Jahr auf. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Meine erste Steuererklärung

Für Lehrlinge oder Berufseinsteiger kann es sich lohnen!

Wie kann man sich schnell Geld vom Staat zurückholen? Mit der Einkommensteuererklärung! Das ist gar nicht so kompliziert, wie viele denken. Wo es die Formulare gibt und was man absetzen kann, erfahren Lehrlinge, Studenten und Berufseinsteiger hier. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Tipps & Termine

Tipps & Termine

Einkommensteuer

Rückstellung für Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums


Die Bildung einer Rückstellung für die Verpflichtung zu einer Zuwendung anlässlich des Dienstjubiläums eines Arbeitnehmers ist nur zulässig, wenn das Dienstverhältnis mindestens 10 Jahre bestanden hat, die Zuwendung das Bestehen eines Dienstverhältnisses von mindestens 15 Jahren voraussetzt und die Zusage schriftlich erteilt wird. Eine Rückstellung ist auch im Pauschalwertverfahren nicht zu gewähren, wenn das maßgebende Dienstverhältnis nicht mindestens 10 Jahre bestanden hat.
Liegen diese Voraussetzungen vor, kann eine Rückstellung aber dennoch nicht gebildet werden, wenn der Steuerzahler nicht ernsthaft damit rechnen muss, aus der Zusage auch tatsächlich in Anspruch genommen zu werden.

Oberfinanzdirektion Niedersachsen vom 6. Februar 2017, Aktenzeichen S 2137 – 48 – St 221/St 222.

Bild: bilderstoeckchen/Fotolia
Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Vermögens-Check

Sparbuch war gestern

So gelingt der frühzeitige Ruhestand!

Wer im Ruhestand über ausreichend Vermögen verfügen möchte, kommt beim Aufbau der Altersvorsorge angesichts der Niedrigzinsen um Aktien grundsätzlich nicht herum. Aktien sind aufgrund ihrer Schwankung aber nicht jedermanns Sache. Stattdessen auf festverzinsliche Wertpapiere zu setzen, macht in einer strategischen Vermögensaufteilung durchaus Sinn. Aber ganz ohne Risiko gibt es auch hier keine Chancen. Wir zeigen auf, was zu tun ist! Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Reform der Euro-Zone

Die Eigenverantwortung der Staaten rückt weiter aus dem Blickfeld der Politik

Die politische Diskussion um eine Reform der Euro-Zone läuft. Doch sie läuft in die falsche Richtung. Anstatt die Eigenverantwortung der Euro-Staaten zu betonen, wird Fehlverhalten hofiert, indem Risiken vergemeinschaftet werden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Ungerechter Spitzensteuersatz

Immer mehr Normalverdiener müssen ihn zahlen

Als im Jahr 1958 der progressive Einkommensteuertarif eingeführt wurde, war der Spitzensteuersatz nur für Spitzenverdiener ein Thema. Heute kann davon keine Rede mehr sein. Denn wer ein zu versteuerndes Einkommen von rund 55.000 Euro erzielt, zahlt bereits den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Der Spitzensteuersatz trifft damit nicht nur die Bezieher hoher Einkommen, sondern auch immer größere Teile der Mittelschicht. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Fragwürdige Werbekampagne

7,2 Mio. Euro für Demokratie-Aktion

„Dieses Plakat wird nichts ändern!“ – mit diesem provokanten Slogan warb eine Plakatkampagne des Bundesfamilienministeriums für demokratisches Engagement. Kostenpunkt: 7,2 Millionen Euro. Dabei kann die demokratiefördernde Wirkung der Aktion bezweifelt werden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Hickhack um Diäten-Automatismus

BdSt forderte erfolgreich mehr Transparenz

Mit öffentlicher Kritik bewegte der BdSt die Abgeordneten zu einer offenen Diäten-Debatte im Bundestag. Zwar bleibt der Diäten-Automatismus auch in dieser Wahlperiode aktiv, doch mit seinem Druck hat der Bund der Steuerzahler eine Debatte im Bundestag erreicht. Mehr dazu

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Das Ende einer Schnapsidee

Am 31.12.2017 ist das Branntweinmonopol endlich gefallen

Aller Kritik zum Trotz sorgt die EU auch immer wieder für ordnungspolitische Lichtblicke. Nach langem Ringen zwischen der EU und der Bundesregierung ist Ende 2017 das Branntweinmonopol und damit eine sinnlose Subvention endlich abgeschafft worden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Sozialwahl-Reform anpacken!

BdSt schmiedet Bündnis mit der Bundeswahlbeauftragten

Die Sozialwahl-Beauftragte und der BdSt ziehen an einem Strang. Ende 2017 stellten sie Forderungen an die neue Regierung auf: Die Sozialwahl muss zu einer echten Wahl weiterentwickelt werden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik Aktuell

Milliarden-Maschine Arbeitslosenversicherung

BdSt drängt erneut auf Beitragssatzsenkung

Die Arbeitslosenversicherung scheffelt 2017 einen Rekord-Überschuss. Eine Entlastung der Beitragszahler von 5 Mrd. Euro ist möglich, und dennoch würde die Arbeitsagentur ein dickes Plus verbuchen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Weiterbildung

Welche Kosten Sie absetzen können

Arbeitnehmer, die selbst in ihre Weiterbildung investieren, können die Ausgaben dafür von der Steuer absetzen. Gibt der Arbeitgeber etwas dazu, muss sauber auseinandergehalten werden, wer wann was bei der Steuer absetzen kann. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Mehrwertsteuerbetrug im Online-Handel

Internetplattformen sollen für Steuerausfälle haften!

Häufig exportieren Online-Händler aus Nicht-EU-Staaten ihre Waren in die EU und verkaufen sie dann über Internetplattformen in die Mitgliedstaaten. Die dabei fällige Mehrwertsteuer wird zwar von einigen Anbietern eingezogen, aber nicht an das Finanzamt abgeführt. Dieser Form des Mehrwertsteuerbetrugs soll nun ein Riegel vorgeschoben werden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Keine Umsatzsteuer auf möblierte Räume

Mieter und Vermieter sollten alte Verträge überprüfen

Das Bundesfinanzministerium hat sich in einem Verwaltungsschreiben zur Vermietung von möblierten Räumen geäußert. Wichtig ist die neue Verwaltungsanweisung für Mieter und Vermieter, die Büros oder Wohnungen mit Möbeln vermieten bzw. mieten. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Steuerklassenwechsel gut planen!

Jobwechsel, Elternzeit und Ruhestand berücksichtigen

Verheiratete bzw. verpartnerte Arbeitnehmer sollten regelmäßig ihre Steuerklassen überprüfen, denn durch eine geschickte Wahl der Steuerklassen hat das Paar gegebenenfalls jeden Monat etwas mehr Nettogehalt zur Verfügung. Aber Achtung: Gewechselt werden darf grundsätzlich nur einmal im Jahr! Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mitglied im BdSt

Familien-Bande

Vater und Tochter – ein erfolgreiches Gespann! Das beweisen diese beiden Familienunternehmen, die zu unseren rund 250.000 Mitgliedern gehören: Helmut und Haike Heinz, Geschäftsführer der H. Heinz Messwiderstände GmbH aus Elgersburg in Thüringen. Und Peter und Melanie Hamer, Prokurist und Geschäftsführerin der Peter Hamer GmbH aus dem schleswig-holsteinischen Quickborn. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Schuldenuhr-Schlagzeile und Wunsch-Zettel

In den Medien: BdSt-Präsident mit Forderungen an die Politik

Unser Markenzeichen als Medienstar: Die Schuldenuhr Deutschlands machte mit ihrem neuen Rückwärtstakt Schlagzeilen. Ganz prominent: in der Tagesschau um 20 Uhr. „Schuldenuhr läuft rückwärts“ war neben Sprecher Jens Riewa zu lesen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Kleine Nachrichten

BER-Spiel zu gewinnen

Der BER soll nun im Oktober 2020 öffnen, teilte der Aufsichtsrat kurz vor Jahresende mit. Damit wäre der Hauptstadtflughafen mehr als acht Jahre hinter seinem ursprünglichen Zeitplan. So viel Inkompetenz kann man eigentlich nur noch mit Galgenhumor begegnen. Das haben sich wohl die Macher des satirischen Spiels „UnberechenB€R – Das verrückte Flughafenspiel“ gedacht, bei dem der BER mit möglichst hohen Kosten zu Ende gebaut werden muss. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet

In aller Kürze gemeldet

Übergangsgeld: 210 Abgeordnete haben mit der Bundestagswahl 2017 ihr bisheriges Mandat verloren. Nach dem Abgeordnetengesetz erhalten sie jeweils gestaffelt nach der Dauer ihrer Mitgliedschaft im Bundestag ein Übergangsgeld. Das Übergangsgeld wird für jedes Jahr der Mitgliedschaft einen Monat gewährt, höchstens jedoch 18 Monate lang. Ab dem zweiten Monat werden sämtliche Einkünfte der ausgeschiedenen Mitglieder auf das Übergangsgeld angerechnet. Der BdSt hat recherchiert, dass sich die maximalen Ansprüche der Ex-Abgeordneten bis 2019 auf 13,7 Mio. Euro summieren. Mehr als 3,7 Mio. Euro wurden 2017 bereits ausgezahlt, weitere 8 Mio. Euro stehen für 2018 bereit, 2 Mio. Euro folgen 2019. Aus der Sicht des BdSt besteht hier Reformbedarf. So sollte Übergangsgeld, das den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern soll, nur noch maximal ein Jahr lang gewährt werden. Mehr für Mitglieder
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Staatsverschuldung in Deutschland
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