Bund der Steuerzahler - Aktuelle Ausgabe

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Der Steuerzahler - Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

anlässlich der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages rief der Alterspräsident Hermann-Otto Solms die 709 Bundestagsabgeordneten dazu auf, in dieser Legislaturperiode endlich eine Wahlrechtsreform durchzuführen. Zuvor hatte der Bund der Steuerzahler vorgerechnet, was die 110 zusätzlichen Abgeordneten den Steuerzahler kosten und wie schwer die künftige parlamentarische Arbeit sich im XXL-Bundestag gestalten wird. Auch deshalb brauchen wir Reformen, und an dieser Stelle setzen wir klare Akzente: Wir fordern eine Obergrenze für die Mandate im hohen Haus. 500 Abgeordnete sind aus unserer Sicht genug, und dafür werden wir uns energisch einsetzen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

BdSt startet Petition auf change.org

Machen Sie mit!

Im Bundestagswahlkampf haben Union und FDP versprochen, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Dieses Versprechen muss jetzt eingelöst werden. Wir erinnern die Parteien in ihren Koalitionsgesprächen und Verhandlungen an ihr Versprechen – mit der Stimme des Volkes. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Digitale Betriebsprüfung: Das müssen Sie wissen!

Keine Hinzuschätzung auf Basis bloßer "Mathe-Tests"

Bargeldintensive Betriebe stehen beim Finanzamt seit jeher unter besonderer Beobachtung. Schnell steht der Verdacht im Raum, dass Geld an der „Steuer vorbei“ vereinnahmt wird. Um solche Fälle aufzuklären, setzt das Finanzamt auf digitale Datenauswertung. Aber nicht immer führt der Einsatz der Prüfsoftware zum richtigen Ergebnis. Die Gerichte sehen die neuen Prüfmethoden durchaus kritisch, darüber sprechen wir mit Johannes Haferkamp, Präsident des Finanzgerichts Münster. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Hohe Steuerzinsen

BdSt-Musterklage beim BFH

Das BdSt-Musterverfahren gegen die hohen Steuerzinsen geht in die zweite Runde: Nachdem das Finanzgericht Münster im Sommer eine Klage gegen den Zinssatz für Steuernachzahlungen abgewiesen hatte, muss nun der Bundesfinanzhof klären, ob der Zins von 6 Prozent pro Jahr noch zeitgemäß ist. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Tipps & Termine

Tipps & Termine

Abgabenordnung

Aufzeichnungspflichten bei einer offenen Ladenkasse


Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs kann die Aufbewahrung von Tagessummen-Belegen mit Einzelaufzeichnung der Erlöse und Summenbildung in Fällen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Verwendung einer offenen Ladenkasse den formellen Anforderungen an die Aufzeichnungspflichten genügen. Das gilt jedenfalls dann, wenn weitere Ursprungsaufzeichnungen nicht angefallen sind.
Darüber hinaus ist der Bundesfinanzhof der Ansicht, dass die Rechtsprechung, wonach in bestimmten Fällen Einzelaufzeichnungen der Erlöse nicht zumutbar sind und daher nicht geführt werden müssen, nicht auf Einzelhändler beschränkt ist. Vielmehr können sich auch sog. Kleindienstleister, wie z. B. Gastwirte, darauf berufen.

Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 12. Juli 2017, Aktenzeichen X B 16/17.

Bild: BillionPhotos.com/Fotolia
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Der Steuerzahler - BdSt Vermögens-Check

Von den Besten lernen

Was Privatanleger den Börsengurus abschauen können

Was steckt hinter den Anlageerfolgen von Warren Buffett, George Soros oder André Kostolany und wie können Anleger von deren Wissen profitieren? Wie gelingt der Vermögensaufbau bereits mit kleinerem Einsatz und wer steht normalen Anlegern hilfreich zur Seite? Das geheime Wissen der Börsengurus sowie Tipps und Tricks zum Vermögensaufbau erfahren Sie beim Vermögens-Check des Bundes der Steuerzahler. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

XXL-Bundestag

BdSt startet neue Reform-Offensive

Der neue Bundestag muss die überfällige Wahlrechts-Reform rasch anpacken. Die Rekord-Größe von 709 Abgeordneten darf sich nicht wiederholen, sonst steigen die Kosten weiter und die Bedeutung des Mandates schwindet. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

ifo-Institut bestätigt BdSt-Institut

Steuererhöhungen bedeuten mehr Staatsausgaben

Steuererhöhungen führen meist zu mehr Staatsausgaben und nicht zu weniger Staatsschulden. Eine Haushaltskonsolidierung durch mehr Steuereinnahmen ist deshalb nicht erfolgversprechend. Wer weniger Schulden will, muss die Staatsausgaben anpassen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Mehr Personal für die Energiewende

Bundesminsterien stocken ordentlich auf

Die Energiewende beschäftigt immer mehr Mitarbeiter in den Bundesministerien. Und auch in den nachgeordneten Behörden sind viele Beschäftigte mit der Umsetzung der Energiewende betraut, wie Recherchen des Deutschen Steuerzahlerinstituts (DSi) ergeben haben. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Mittelstandsbauch

Das 35-Milliarden-Euro-Problem

Geht es in Deutschland gerecht zu? Das war eine im Bundestagswahlkampf häufig gestellte Frage. Mit Blick auf den Einkommensteuertarif lautet die klare Antwort: Nein! Denn der Mittelstandsbauch ist eine Gerechtigkeitslücke, weil er besonders die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen trifft. Die neue Bundesregierung sollte daher den Mittelstandsbauch abbauen, um die versprochene Entlastung der Mittelschicht umzusetzen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Ärger um die A1

Wie sinnvoll ist ÖPP?

Vor gut 10 Jahren wurde mit der „Hansalinie“ das erste ÖPP-Projekt auf Deutschlands Autobahnen angestoßen. Statt Partnerschaft herrscht heute Ärger auf der A1. Der private Betreiber steht kurz vor der Pleite und klagt gegen die Bundesregierung. Wasser auf die Mühlen der ÖPP-Kritiker. Eines zeigt der Fall aber sicher: ÖPP-Projekte verdienen eine differenzierte Beurteilung. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mobilität & Steuern

BahnCard vom Arbeitgeber

Wann ist die Überlassung steuerfrei?

Arbeitgeber, die eine BahnCard an ihren Mitarbeiter weitergeben, die dieser neben beruflichen auch für private Zugfahrten nutzen darf, müssen die Nutzungsüberlassung nicht zusätzlich versteuern, wenn dabei ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse angenommen wird. Dies geht aus einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Frankfurt vom 31. Juli 2017 hervor. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mobilität & Steuern

Berechnung der Entfernungspauschale

Urteil kann Vorteil für Schichtarbeiter bringen

Arbeitnehmer, die an einem Tag zur Arbeit hin, aber erst an einem anderen Tag wieder nach Hause zurückfahren, können die Entfernungspauschale trotzdem nur einmal geltend machen, entschied das Finanzgericht Münster. Jetzt liegt das Verfahren dem Bundesfinanzhof vor. Davon können Schichtarbeiter oder Arbeitnehmer mit Dienstreisen profitieren. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mobilität & Steuern

Dienstfahrten beim Carsharing

Ermittlung der anteiligen Kosten!

Wer Carsharing auch für Dienstfahrten nutzt, kann die auf die berufliche Nutzung entfallenden Kosten von der Steuer absetzen. Berufliche und private Fahrten müssen dabei unbedingt getrennt voneinander dokumentiert werden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

So steigen Sie richtig ein

Die ersten Schritte auf dem Börsenparkett

Nie war das Sparvermögen der Deutschen so hoch wie heute. Zinsen gibt es dafür jedoch kaum, wohl auch in den nächsten Jahren nicht. Wer sein Vermögen erhalten oder gar vermehren möchte, muss den Schritt auf's Börsenparkett wagen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer

Ministerium aktualisiert Anwendungsschreiben

Das Bundesfinanzministerium hat sein Verwaltungsschreiben zum häuslichen Arbeitszimmer aktualisiert. Mit dem Schreiben wird in einigen Punkten nicht nur Licht ins Dunkel gebracht, sondern können Steuerzahler von einigen Verwaltungsvorschriften auch profitieren. Allen voran wird der Höchstbetrag von 1.250 Euro nicht mehr objekt-, sondern personenbezogen angewendet. Dies kann beispielsweise für Eheleute vorteilhaft sein, die ein Arbeitszimmer gemeinsam nutzen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Mitarbeiterverpflegung

Ab 2018 gelten höhere Sachbezugswerte

Ab Januar 2018 erhöhen sich die Sachbezugswerte für die Verpflegung und Unterkunft von Mitarbeitern. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern z. B. verbilligte Kantinenmahlzeiten anbieten, sollten ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig anpassen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Tipps zum Jahresende

Das ist 2017 noch zu tun!

Wer jetzt noch schnell seine Abgabenlast für 2017 optimieren möchte, sollte die letzten Wochen des Jahres nutzen und einen Kassensturz machen. Bei schlauer Planung können Ausgaben noch in dieses Jahr vorgezogen oder bewusst ins neue Jahr verschoben werden, so lassen sich womöglich Steuern sparen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mitglied im BdSt

Natur-Freunde

Sie holen das Beste aus der Natur: Dr. Peter van Nahmen ist Chef der Obstkelterei aus Hamminkeln – ein Familienunternehmen in 4. Generation. Und Georg Cornelius Freundorfner aus Meersburg ist ein mit 36 internationalen Preisen ausgezeichneter Künstler, der Skulpturen aus Sturmhölzern schnitzt. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Ein ''Herbstklassiker'' mit neuem Rekord

BdSt-Schwarzbuch und Volksabstimmungen in den Medien

190 Schwarzbuch-Seiten in zwei Minuten auf den Punkt gebracht. Das schaffen Präsident Reiner Holznagel und MDR-Frau Kristin-Marie Schwietzer im Facebook-Talk. „Wir sind beim berühmtesten Buch des Jahres!“, kündigt die Reporterin an, sie steht im Konferenzraum unserer Bundesgeschäftsstelle, vor dem schwarz-weißen Roll-Up, Holznagel tritt ins Bild und erklärt, warum Steuergeldverschwendung bestraft gehört. Macht deutlich, warum die elektronische Gesundheitskarte ein Flop für 2,2 Milliarden Euro ist und das sachsen-anhaltinische Leuna – apropos Gesundheitsthema – bekannt wurde fürs teure Badengehen: Die Sanierung einer Schwimmhalle sollte anfänglich 7,6 Millionen Euro kosten, inzwischen sind wir bei knapp 20 Millionen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet

In aller Kürze gemeldet

BdSt-Erfolg I: Lange hatte der BdSt dafür gekämpft, dass der Subventions-Moloch des Branntweinmonopols zu Fall gebracht wird. Im Rahmen des seit 1919 bestehenden Monopols übernimmt der Staat den von Brennereien produzierten landwirtschaftlichen Alkohol zu garantierten Preisen, die weit über dem Marktpreis liegen. Die Differenz zwischen hohem Abnahme- und geringem Verkaufspreis muss bisher der Steuerzahler füllen – mit teils 80 Millionen Euro im Jahr. Mit langem Vorlauf endet das Monopol nun zum 1.1.2018, weil es dann nach EU-Beihilferecht nicht mehr zulässig ist. Mehr für Mitglieder
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Staatsverschuldung in Deutschland
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