Bund der Steuerzahler - Aktuelle Ausgabe

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Der Steuerzahler - Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

ein Raunen ging durch die Bundesrepublik, als die OECD abermals unser Land als absolutes Hochsteuerland eingestuft hat. Nur in Belgien wird beispielsweise ein Single noch stärker belastet als in Deutschland. Nicht nur die OECD bestätigte die massive Belastung durch Steuern und Abgaben, sondern auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Es rechnete vor, dass selbst Geringverdiener einen Großteil ihres Einkommen an das Finanzamt abführen müssen.
Diese Rahmenbedingungen waren für uns der Anlass, einen neuen Einkommensteuertarif vorzustellen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

Belastung mit Steuern und Abgaben zu hoch

Politik muss endlich handeln

Rund die Hälfte seines Einkommens muss ein deutscher Arbeitnehmer für Steuern und Sozialabgaben abgeben. Dies geht aus einer internationalen Studie hervor. Fast jeder elfte Steuerzahler zahlt den Spitzensteuersatz, bestätigt eine Untersuchung des IW Köln. Für den BdSt ein klares Signal, die Steuerzahler zu entlasten. Dazu ist eine gründliche Überarbeitung des Einkommensteuertarifs – also der Steuersätze – und der Abbau des Solidaritätszuschlags erforderlich. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Der BdSt-Wahlkampfcheck

Teil I: Was sagen die Parteien zum Thema Steuern?

Die Parteien werben im Wahljahr wieder um die Steuerzahler. Fast alle Parteien setzen darauf, Familien zu fördern und die „Mitte“ steuerlich zu entlasten. Allerdings gibt es im Detail erhebliche Unterschiede. Wir machen den Steuer-Check von A wie Abgeltungsteuer bis V wie Vermögensteuer. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Tipps & Termine

Tipps & Termine

Erbschaftsteuer

Bewertung von Anteilscheinen an einem offenen Immobilienfonds


Anteilscheine an einem offenen Immobilienfonds sind bei der Festsetzung der Erbschaftsteuer mit dem niedrigeren Kurswert und nicht mit dem höheren Rücknahmepreis zu bewerten, wenn die Rücknahme der Anteilscheine zum Besteuerungszeitpunkt vom Fonds ausgesetzt und deshalb der Rücknahmepreis nicht realisierbar war. Die fehlende Rückgabemöglichkeit stellt einen preisbeeinflussenden Umstand im Sinne des Bewertungsgesetzes dar. Die verbleibende Veräußerungsmöglichkeit an der Börse ist kein gleichwertiger Ersatz für die Rückgabe an den Fonds.

Urteil des Finanzgerichts Hessen vom 16. Februar 2016, Aktenzeichen 1 K 1161/15.

Bild: studiopure/Fotolia
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Der Steuerzahler - Politik aktuell

An der Realität vorbei

Warum Griechenland scheitern wird

Das Griechenland-Desaster wird durch die Realitätsverweigerung der Politik weiter befeuert. Die völlig unterschiedlichen Interessen der Akteure kommen die Steuerzahler teuer zu stehen. Ein Ende der Illusion ist nicht absehbar. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Beamtenversorgung

Bund zahlt teure Pensionen für Post und Bahn

Offiziell weist der Bundeshaushalt jährliche Versorgungslasten für seine Beamten und Soldaten von rund 6 Mrd. Euro aus. Doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Denn neben den 190.000 Versorgungsempfängern der unmittelbaren Bundesverwaltung zahlt der Bund auch noch für 445.000 Pensionäre bei mittelbaren Verwaltungen, vor allem für ehemalige Bundesbeamte bei Post und Bahn. Somit hat der Bund aktuell insgesamt 635.000 Beamte und ihre Angehörigen zu versorgen – Kostenpunkt 2017: 16,7 Mrd. Euro. Hinzu kommen Beihilfeleistungen von 3 Mrd. Euro. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Staat ist Strompreistreiber Nr. 1

Belastung durch die Politik seit 1998 vervierfacht

Mehr als 1.000 Euro wird ein dreiköpfiger Haushalt in diesem Jahr für Strom berappen müssen. Das sind etwa 400 Euro mehr als im Jahr 1998. Damals wurde der Strommarkt liberalisiert. Seither können Verbraucher ihren Stromanbieter frei wählen. Ein Ziel der Reform war, dass die Strompreise sinken. Tatsächlich ist der Preis für private Verbraucher jedoch stark gestiegen. Was ist passiert? Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Überzogene Gewerbesteuer

Gerald Kassner, Geschäftsführer des Familienbetriebes schauinsland-reisen mit fast 400 Mitarbeitern und Enkel des Unternehmensgründers, appelliert an die Politik, den Bogen der Besteuerung und Regulierung nicht zu überspannen. Die Kombination aus der Höhe der Gewerbesteuer und deren Hinzurechnungsvorschriften stellen Reiseunternehmen wie seines vor eine unlösbare Aufgabe, belasten die Unternehmen massiv und lassen selbst Traditionsunternehmen über einen Standortwechsel nachdenken. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Automatik de Luxe

BdSt erneuert Kritik an Diätenerhöhung

Die Diäten und Pensionen der Bundestagsabgeordneten werden jedes Jahr erhöht – und zwar automatisch. Eine öffentliche Debatte über den Umfang der Abgeordnetenfinanzierung wird dadurch unterdrückt. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Zumutbare Eigenbelastung

Höherer Abzug von Krankheitskosten

Künftig können Steuerzahler mehr Ausgaben als außergewöhnliche Belastung in ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs hervor. Noch ist das Urteil nicht im Bundessteuerblatt veröffentlicht, sodass die Finanzämter die Entscheidung vorerst nicht anwenden. Angeben sollten die Steuerzahler dennoch alle Kosten. Wir erklären, wie es geht! Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Intakte Ehe berechtigt zum Splittingtarif!

Ehegattensplitting trotz räumlicher Trennung

Voraussetzung für das Ehegattensplitting ist eine intakte Ehe. Unbedingt zusammen wohnen müssen die Ehepartner dafür nicht, entschied das Finanzgericht Münster. Weist das Paar nach, dass die Ehe trotz der räumlichen Trennung funktioniert, muss das Finanzamt die Zusammenveranlagung akzeptieren. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Steuern sparen mit der Putzfee

So melden Sie Ihre Haushaltshilfe richtig an!

In fast jedem zehnten deutschen Haushalt arbeitet eine Haushaltshilfe. Doch nicht alle sind offiziell registriert. In vielen Fällen wird schwarz gearbeitet. Dabei kann sich eine Anmeldung finanziell lohnen und ist schnell gemacht. Der BdSt zeigt, wie es geht. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Frist beachten!

Steuererklärung bis 31. Mai

Steuerzahler sollten sich Mittwoch, den 31. Mai 2017 im Kalenderjahr dick ankreuzen. Denn bis zu diesem Datum müssen die Steuererklärungen für das Jahr 2016 grundsätzlich beim Finanzamt eingehen. Für Mitglieder hält der BdSt Tipps und Hinweise zur Einkommensteuererklärung 2016 bereit, mit denen sich Steuern sparen lassen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Ladenkassenverordnung

Neue Details veröffentlicht

Spätestens ab dem Jahr 2020 müssen elektronische Ladenkassen über eine zertifizierte Sicherheitseinrichtung verfügen. Nun hat das Bundesfinanzministerium eine Verordnung mit technischen Detailregelungen vorgelegt. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mitglied im BdSt

Durch-Starter

Für sie war die Wendezeit eine Chance: Existenzgründerin Christien Messerschmidt (45) aus Schwerin, Inhaberin des „Restaurant & Café Herzogliche Dampfwäscherei“. Und Diplom-Jurist Christian Fuchs (65) aus Gera, der den Lötkolben des Fernmelde-Mechanikers gegen den Schlips tauschte und Rechtswissenschaft studierte. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Die Finanzierung der EU

Haushaltskommissar Günther Oettinger stimmt bei EU-Steuer mit BdSt überein

Schlagzeilen machte der Vorschlag der Europäischen Kommission, die Finanzierung der EU grundlegend neu zu ordnen. BdSt-Präsident Reiner Holznagel war in Brüssel, um mit EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger über die neuen Einnahmepläne und die Herausforderungen des Brexits zu sprechen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

Wir brauchen keine Ankündigungen, sondern Taten!

Starke BdSt-Stimme in der Entlastungsdebatte

Kein Grund zum Feiern: Laut OECD-Studie zur Steuer- und Abgabenbelastung liegt Deutschland bei ledigen Arbeitnehmern mit Durchschnittseinkommen auf Platz 2 im internationalen Vergleich – und nach aktueller IW Köln-Studie zahlen 4,2 Mio. Erwerbstätige den Spitzensteuersatz. Zeit für ein Handlungs-Signal der Politik, endlich Bürger und Betriebe zu entlasten. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Interview des Monats

''Abgeltungsteuer verhindert Bürokratie''

Ein Interview mit dem Bundestagsabgeordneten Olav Gutting

Olav Gutting ist Rechtsanwalt und Sozius in der Kanzlei „Gutting Steuerberater und Rechtsanwälte“. Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen ist er Mitglied im Finanzausschuss und im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet

In aller Kürze gemeldet

Staatsfinanzen: Das Bundesfinanzministerium hat das sogenannte Deutsche Stabilitätsprogramm aktualisiert und an die EU-Kommission gemeldet. Das Programm ist eine mittelfristige Finanzplanung für die Staatsfinanzen nach EU-Standards, sodass Entwicklungen unter den EU-Staaten verglichen werden können. Die aktualisierte Projektion für Deutschland läuft bis zum Jahr 2021. Demnach kalkuliert das Finanzressort für die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden durchgängig mit Überschüssen in den kommenden Jahren. Ebenso erwarten die Finanzexperten keine Defizite für die Sozialkassen. Das verwundert nicht. Denn der Bericht weist auch aus, dass die Abgabenbelastungen für Bürger und Betriebe – ohne Korrekturen der Politik – weiter steigen und für übervolle Kassen sorgen werden. Sowohl die Steuer- als auch die Sozialbeitragsquote sollen zusammen von 40 Prozent in 2016 auf 41 Prozent in 2021 steigen. Ein weiterer Beleg, dass Steuer- und Beitragsentlastungen längst überfällig sind! Mehr für Mitglieder
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Staatsverschuldung in Deutschland
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