Bund der Steuerzahler - Aktuelle Ausgabe

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Der Steuerzahler - Editorial

Wir alle waren gespannt!

Traditionell spricht der Bundesfinanzminister anlässlich des Steuerberaterkongresses mindestens eine Stunde. Olaf Scholz hatte auf dieser Bühne Mitte Mai seine Premiere, und die mehr als 1.000 Gäste waren auf seine Ausführungen sehr gespannt. Unmittelbar zuvor zweifelte der Präsident des Bundesfinanzhofs die Verfassungsmäßigkeit der Nachzahlungszinsen in Höhe von 6 Prozent an – hier hätte Scholz sofort reagieren können, nein müssen! Er schlug die Vorlage aus und ignorierte das Thema. Abermals muss es das Bundesverfassungsgericht als Reparaturwerkstatt richten. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Titelthema

1.430 MIlliarden Euro!

Bundesregierung tritt beim Ausgeben weiter aufs Gas

Die Regierung hat im Mai ihr erstes Haushalts-Zahlenwerk für die Jahre bis 2022 vorgelegt. Allein bis zum Ende der laufenden Wahlperiode plant sie Ausgaben von 1.430 Milliarden Euro. Die Ausgabendynamik ist derart ausufernd, dass den Steuerzahlern schwere Zeiten ins Haus stehen. Beim Soli-Abbauversprechen macht die Regierung schon erste Abstriche. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Rentenerhöhung führt oft zu höheren Steuern

Die gute Nachricht: Viele Senioren bekommen ab Juli eine höhere Rente. Das führt eventuell aber auch zu einer höheren Einkommensteuer oder zur Pflicht, überhaupt erstmals eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben zu müssen. Doch wie viel Rente bleibt noch steuerfrei? Hier die aktuellen Zahlen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Unsere Musterklage zum Auslandssemester

Was dürfen Studenten hier absetzen?

Der BdSt unterstützt die Klage einer Studentin: Technisch geht es um die Frage, wo die sog. erste Tätigkeitsstätte während eines Auslandssemesters liegt. Ganz praktisch geht es darum, ob Studenten die Unterkunftskosten und den Verpflegungsmehraufwand bei einem Auslandssemester von der Steuer absetzen dürfen. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Einfach ist besser!

Behördendeutsch wird geprüft

Bürgerfreundlich statt Amtsdeutsch: Die Finanzminister der Bundesländer haben auf ihrer Jahrestagung in Goslar eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die für mehr Bürgerservice sorgen soll. Der BdSt hatte bereits im Vorfeld Vorschläge gemacht, wie das Behördendeutsch verbessert werden kann. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Steuerrecht

Steuern bargeldlos zahlen

Sparen Sie Auswand und Kosten

Egal, ob Steuererstattung oder Steuernachzahlung, Steuerzahler sollten am besten den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit dem Finanzamt wählen. Grundsätzlich besteht zwar die Möglichkeit, seine Steuern bar zu zahlen, empfehlenswert ist dies jedoch nicht. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Tipps & Termine

Tipps & Termine

Einkommensteuer

Privatnutzung eines Firmenwagens


Zwischen Steuerzahlern und Finanzamt wird oft darüber gestritten, ob ein im Betriebsvermögen vorhandener PKW auch für private Fahrten des Inhabers genutzt wird. Das Finanzamt geht in der Regel davon aus, dass dies der Fall ist und wendet die sog. 1-Prozent-Regelung für die Privatnutzung an. Dieser sog. Anscheinsbeweis wird im Regelfall auch nicht dadurch erschüttert, wenn dem Inhaber für privat veranlasste Fahrten auch private Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
Hilfestellung erhalten Steuerzahler, bei denen ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, jetzt durch ein Urteil des Finanzgerichts Münster. Dieses hat entschieden, dass der Anscheinsbeweis hinsichtlich der Nutzung von PKWs im Betriebsvermögen einer Personengesellschaft durch das Vorhandensein von weiteren Fahrzeugen im Privatvermögen der Gesellschafter erschüttert werden kann.
Diese Voraussetzung war in dem hier zu entscheidenden Fall auch gegeben. Allen Gesellschaftern standen ausreichend private Fahrzeuge zur Verfügung, die dem Betriebsfahrzeug in Status und Gebrauchswert zumindest vergleichbar waren.

Urteil des Finanzgerichts Münster vom 21. März 2018, Aktenzeichen 7 K 388/17 G, U, F. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Griechenland und die teuren Folgen

Das Problem der Euro-Krise für den Bundeshaushalt

Die Regierung betont immer wieder, dass die Euro-Krise die Steuerzahler nichts koste. Doch das stimmt nicht. Auf 676 Mio. Euro beziffert der BdSt die aktuellen Kosten für das Jahr 2018. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

EU-Finanzen

Deutschland trägt Hauptschuld an Etat-Explosion

Der Streit um die EU-Finanzen ist eröffnet. Die EU-Kommission hält stoisch an ihren Mega-Subventionen fest und will die finanzstarken EU-Länder künftig noch mehr zur Kasse bitten. Deutschland kämen die Kommissions-Pläne sehr teuer. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Was uns der XXL-Bundestag kostet

Deshalb fordern wir eine Wahlrechtsreform

Neue amtliche Zahlen offenbaren das Kosten-Desaster des Rekord-Bundestags mit 709 Abgeordneten. DER STEUERZAHLER liefert einen kompakten Überblick. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Entlastungen beim Rundfunkbeitrag?

BdSt als Sachverständiger beim Verfassungsgericht

Der Bund der Steuerzahler kämpft für Entlastungen beim Rundfunkbeitrag. Das Bundesverfassungsgericht prüft derzeit vier Verfassungsbeschwerden gegen die Abgabe. Hierzu hatte es auch den Bund der Steuerzahler zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Ausgearbeitet wurde diese Stellungnahme vom DSi. Darin argumentierten wir, dass in einigen Bereichen der im Jahr 2013 eingeführte Rundfunkbeitrag in der Tat verfassungswidrig erscheint. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik aktuell

Spielerisch zu Geld kommen

Games-Branche will Steuer-Millionen

Die Games-Branche fordert mehr Steuergeld. Auch in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen sind mehr Subventionen keine gute Idee.
  Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Politik Aktuell

Gewerbesteuer

Entlastungen möglich

Die letzte große Reform der deutschen Unternehmenssteuern liegt mehr als zehn Jahre zurück. Doch die Zeit ist seitdem nicht stehen geblieben. Der internationale Wettbewerb verschärft sich zunehmend – nicht nur durch die US-Steuerreform, sondern auch durch aktuelle Entwicklungen in Europa. So planen mit Belgien und Frankreich zwei Hochsteuerländer weitgehende Steuersenkungen für Unternehmen. Ohne politisches Gegensteuern droht Deutschland, den Anschluss zu verlieren. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Banken bleiben Ansprechpartner Nummer 1

Wie finanziert sich der Mittelstand?

Eigenkapitalfinanzierung und Bankenkredite sind die häufigsten Finanzierungsformen des deutschen Mittelstandes. Gleichwohl gewinnen andere Finanzierungswege an Bedeutung: Leasing, Factoring, Private Equity und Unternehmensanleihen erfreuen sich zögerlicher Beliebtheit. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

05.06.2018

Ferienimmobilien & Steuern

Wann gehört das Feriendomizil in die Steuererklärung?

Ferienwohnungen sind eine feine Sache. Wer die Immobilie ausschließlich selbst nutzt, braucht dies in der Einkommensteuererklärung nicht anzugeben. Komplizierter wird es, wenn die Immobilie vermietet wird. Ein Überblick. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Steuerfrei durch den Zoll

Nicht jedes Souvenir ist erlaubt!

Souvenirs sind bei Urlaubern beliebt, doch nicht alles, was im Urlaubsland angeboten wird, dürfen Sie ohne weiteres mit nach Deutschland bringen. Bestimmte Waren wie Arzneimittel oder lebende Tiere sind tabu. Für Genussmittel, wie etwa Zigaretten oder Alkohol, gibt es Höchstgrenzen. Im Übrigen gilt die Faustformel: Gegenstände, die für ihren persönlichen Ver- oder Gebrauch bestimmt sind, sind in Ordnung. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Kindergeld trotz Ausbildungsunterbrechung

Auch bei längerer Erkrankung Geld einfordern!

Text

Muss ein Kind wegen einer längeren Erkrankung seine Ausbildung unterbrechen, haben die Eltern trotzdem Anspruch auf das Kindergeld. Entscheidend ist, dass das Kind weiterhin ausbildungswillig ist und nach Genesung die Ausbildung fortsetzen möchte. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Geld und Service

Arbeitswohnung absetzen

Ehegatten aufgepasst!

Kaufen Ehepaare gemeinsam eine Wohnung, die nur ein Partner als Arbeitswohnung nutzt, kann nur diese Person ihre Kosten anteilig bei der Steuer absetzen. Gehört dem Ehepaar die Wohnung je zur Hälfte, wird das Finanzamt also nur 50 Prozent der grundstücksbezogenen Kosten steuermindernd akzeptieren. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - Mitglied im BdSt

Warm ums Herz

Auf dieser Seite kann einem warm ums Herz werden: Klaus-Bernd Günther (75) ist studierter Sozialpädagoge, der auf seinem Ziegenhof „Zur Wolfsschlucht“ im brandenburgischen Neiße-Malxetal ins Gartenlokal einlädt. Und Kfz-Mechatroniker Daniel Kober (35) arbeitet im Familienunternehmen „Brennstoffe Kober“ im vogtländischen Elsterberg als Verkaufsleiter im Bereich Holzpellets. Sie sind zwei unserer rund 250.000 Mitglieder. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - BdSt Aktuell

''In Sachen Rundfunkbeitrag''

BdSt im Einsatz für die Steuerzahler

Nicht nur die jüngste Steuerschätzung erinnert schon im Namen an den Wonnemonat – der Mai hatte es in sich: Der Bundesfinanzhof äußerte Zweifel an dem Zinssatz von sechs Prozent pro Jahr. Und das Bundesverfassungsgericht verhandelte „in Sachen Rundfunkbeitrag“. Wir waren in Karlsruhe dabei. Mehr für Mitglieder

Der Steuerzahler - In aller Kürze gemeldet

In aller Kürze gemeldet

Bürokratiekosten: Im Rahmen ihrer langjährigen Initiative zum Abbau von Bürokratiekosten hat die Bundesregierung 2015 die sogenannte "One in, one out“-Regel eingeführt, wonach Belastungen für die Wirtschaft an einer Stelle abgebaut werden müssen, wenn an anderer Stelle neue entstehen. Jetzt zieht die Regierung ein erstes positives Fazit und betont die Wirksamkeit der neuen Regel. So sei der durch bundesrechtliche Vorgaben entstehende Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft seit 2015 dauerhaft um 1,9 Milliarden Euro gesenkt worden. Probleme sieht die Regierung allerdings bei EU-Vorgaben, die immer wieder hohe Verwaltungskosten für die Wirtschaft verursachen, von der deutschen Bürokratiebremse aber nicht erfasst werden. Allein 2017 führte die Umsetzung von EU-Recht zu Mehrbelastungen für deutsche Unternehmen von rund 1 Milliarde Euro. Mehr für Mitglieder
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Staatsverschuldung in Deutschland
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