Bund der Steuerzahler - Der Steuerzahler - Sparpaket der Bundesregierung

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Aktuelles Thema: Das Sparpaket der Bundesregierung

08.06.2010

BdSt: Sparpaket ist Etikettenschwindel

Einsparpotenziale werden nicht ausgeschöpft

Nach den bisher bekannt gewordenen Details ist das Sparpaket der Bundesregierung ein Etikettenschwindel. „Statt mutig zu sparen, plant Schwarz-Gelb, auch mit neuen Abgaben die Haushaltslöcher zu stopfen. Eine Konsolidierung über die Einnahmeseite ist jedoch zum Scheitern verurteilt“, kommentiert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, die Ergebnisse der Sparklausur.

So will die Bundesregierung im kommenden Jahr 5,3 Mrd. € über neue Abgaben und Steuererhöhungen einnehmen. Lediglich 5,9 Mrd. € sollen über echte Ausgabensenkungen eingespart werden. Mehr dazu

Elterngeld

08.06.2010

Elterngeld

Die minimale Kappung des Elterngeldes wird seitens der BdSt begrüßt, aber die möglichen Sparpotenziale werden bei weitem nicht ausgeschöpft. Der Bund der Steuerzahler war einer der ersten, der im September vergangenen Jahres die ausufernden Kosten des Elterngeldes öffentlich kritisiert hatte. Mehr dazu

Bundesagentur für Arbeit

08.06.2010

Bundesagentur für Arbeit

Die geplante Flexibilisierung der Arbeitsweise der Arbeitsagentur kann aus Sicht des BdSt zu Einsparungen führen. Durch die Stärkung der Ermessensleistungen können individuelle Lösungen für Arbeitslose gefunden werden. Dieses Ermessen muss jedoch auch zum Einsatz kommen und in einer Art angewandt werden, dass Einsparungen tatsächlich realisiert werden. Mehr dazu

Subventionen

09.06.2010

Subventionen

Nach den Plänen der Bundesregierung ist der Subventionsdschungel des Bundes bis auf eine Maßnahme – Ausweitung der Ökosteuer – unangetastet geblieben. Diese Entscheidung ist vollkommen unambitioniert, denn dadurch werden enorme Einsparmöglichkeiten verschenkt. Mehr dazu

Personal

09.06.2010

Personal und Verwaltungskosten

Der Abbau von Personal sowie die Streichung der geplanten Verdopplung der in den monatlichen Bezügen integrierten jährlichen Sonderzahlung für Beamte und Pensionäre werden vom BdSt begrüßt. Ebenso ist die Entscheidung der Regierung, auf die Gehaltssteigerung für sich in diesem und im nächsten Jahr zu verzichten, das richtige Signal in Zeiten leerer Kassen. Mehr dazu

Arbeitslosengeld II

09.06.2010

Abschaffung des Übergangszuschlags beim ALG II

Die Abschaffung des zeitlich befristeten Zuschlags beim Übergang vom ALG- in den ALG-II-Bezug ist seit Jahren eine Forderung des BdSt und daher zu begrüßen. Der Zuschlag wirkt nämlich kontraproduktiv, indem er für die Transferempfänger den Fehlanreiz setzt, länger in der Arbeitslosigkeit zu verweilen.

Gesetzliche Krankenversicherung

09.06.2010

Zusätzlicher Bundeszuschuss zur GKV

Der BdSt lehnt den geplanten zusätzlichen Bundeszuschuss an die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) von 2 Milliarden Euro ab. Es ist zu befürchten, dass die Finanzprobleme der GKV künftig mit neuen Steuermitteln gelöst werden, ohne die Ausgabenstruktur zu bereinigen. Mehr dazu

Arbeitslosengeld II

09.06.2010

Abschaffung der Rentenversicherungsbeiträge des Bundes für ALG-II-Empfänger

Die Abschaffung der Rentenversicherungs- beiträge des Bundes für ALG-II-Empfänger ist ebenfalls zu begrüßen. Die Gewährung von staatlichen Transfers in der Erwerbsphase mit dem Ziel, den Leistungsanspruch im Alter zu erhöhen, ist ineffizient. Eine Bedürftigkeit von Versicherten kann nämlich frühestens bei Beginn der Rentenphase festgestellt werden. Mehr dazu

Gesetzliche Rentenversicherung

09.06.2010

Wegfall der Erstattungen von einigungsbedingten Leistungen an die GRV

Mit diesen Erstattungen werden grundsätzlich Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für bestimmte versicherungsfremde Leistungen sachgerecht finanziert. Da jedoch angenommen werden kann, dass die Summe der übrigen Bundeszuweisungen die Gesamtausgaben der GRV für versicherungsfremde Leistungen deckt, sind die Erstattungen von einigungsbedingten Leistungen entbehrlich. Mehr dazu

Fiskus

09.06.2010

Wiedereinführung des Fiskusprivilegs im Insolvenzverfahren

Die Wiedereinführung des Fiskusprivilegs im Insolvenzverfahren lehnt der Bund der Steuerzahler ab. Denn diese Regelung würde vorsehen, dass im vorläufigen Insolvenzverfahren entstehende Steuerforderungen nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu Masseforderungen werden. Mehr dazu

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