Bund der Steuerzahler - Steuerzahlergedenktag am 8. Juli 2012

08.07.2012

Steuerzahlergedenktag am 8. Juli 2012

Negativ-Trend setzt sich fort

Für viele Steuerzahler beginnt die Arbeitswoche in der Regel am Montag. Dieser Montag ist allerdings besonders, denn mit dem heutigen Start der Arbeitswoche arbeiten die Steuerzahler rein rechnerisch für ihr eigenes Portemonnaie. Der eigentliche Steuerzahlergedenktag war am 8. Juli 2012 um 5:20 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die deutschen Steuerzahler rein rechnerisch für den Fiskus und die sozialen Sicherungssysteme gearbeitet. Die liegt damit im Jahr 2012 bei fast 52 Prozent.

Auf einer Pressekonferenz hat Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, schnelle Fortschritte beim Abbau der kalten Progression gefordert, da die deutschen Steuer- und Beitragszahler mit einer Volkswirtschaftlichen Einkommensbelastungsquote von fast 52 Prozent bereits überdurchschnittlich hoch belastet sind. Die hohe Belastung deutscher Steuerzahler ist pures Gift für die deutsche Binnenkonjunktur und verschärft das derzeitige Abflauen.

„Es ist an der Zeit, dass die Politik endlich die versprochenen Reformen umsetzt. Die Regierungskoalition hat ein Gesetz verabschiedet, mit dem die kalte Progression in mehreren Stufen abgebaut werden kann und das eine steuerliche Entlastung von mindestens 6,1 Mrd. Euro bringen soll“, sagt Reiner Holznagel. „Gerade der Abbau der kalten Progression würde dazu beitragen, dass von inflationsbedingten Lohn- und Einkommensverbesserungen nicht nur der Fiskus profitiert“, so Holznagel weiter.

Vor diesem Hintergrund fordert der Bund der Steuerzahler den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat auf, endlich eine zufriedenstellende Lösung im Sinne der Steuerzahler zu finden. Ansonsten drohen weiterhin heimliche Steuererhöhungen.

Statement von Reiner Holznagel

Flyer

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Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.
Rückfragen an Julia Berg, Tel. 030/25 93 96 0

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