Bund der Steuerzahler - Steuertipps

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15.07.2016

Unerwünschte Steuerfolgen vermeiden – Testamente sorgfältig abfassen!

Butterbrotpapier genügt den Anforderungen nicht

Steuerzahler sollten ihre Testamente sorgfältig abfassen. Dies gilt nicht nur für den Inhalt des Testaments, sondern auch für ihre äußere Form. Erfüllt ein Testament nicht die strengen Formvorgaben, ist es unwirksam. Das hat möglicherweise nicht nur Auswirkungen auf die Nachlassfolge, sondern gegebenenfalls auch steuerliche Folgen. Denn das Steuerrecht orientiert sich daran, wer Erbe geworden ist. Je nachdem, wie eng der Grad der Verwandtschaft ist, bzw. ob der Erbe bereits in den Vorjahren Vermögen vom Verstorbenen erhalten hat, kann sich die Erbschaftsteuerbelastung verändern. Es wäre schade, wenn eine gut überlegte Nachfolgeregelung an Formalien scheitert und dann unerwünschte Steuerfolgen ausgelöst werden. Mehr dazu

29.05.2016

Vermieter können volle Fahrtkosten absetzen

Fahrten zum Mietobjekt richtig abrechnen!

Vermieter können die Fahrtkosten zu ihren Mietobjekten mit einer Pauschale von 30 Cent je gefahrenem Kilometer als Werbungskosten oder mit den tatsächlichen Kosten absetzen. Das heißt, die Strecke für Hin- und Rückfahrt zum vermieteten Grundstück kann in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Dies gilt beispielsweise für gelegentliche Fahrten des Vermieters zu seinen Mietobjekten zu Kontrollzwecken, bei einem Mieterwechsel oder zum Ablesen der Zählerstände. Mehr dazu

29.04.2016

Steuervorteil bei Abfindungen sichern!

Finanzverwaltung erlaubt jetzt höhere Teilzahlung

Wer eine Abfindung für den Verlust seines Arbeitsplatzes erhält, sollte sich diese möglichst auf einen Schlag auszahlen lassen. Denn wird die Entschädigung zusammengeballt in einem Kalenderjahr gezahlt, gilt eine ermäßigte Besteuerung. Unter Umständen kann aber auch bei Teilzahlungen die günstigere Steuerregel angewandt werden. Ein aktuelles Verwaltungsschreiben des Bundesfinanzministeriums gibt betroffenen Steuerzahlern jetzt mehr Spielraum. Mehr dazu

15.01.2016

Lohnabrechnung 2016: Neue Sachbezugswerte beachten

So werden unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten an Arbeitnehmer abgerechnet

Ab Januar 2016 gelten für unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten an Arbeitnehmer neue Sachbezugswerte. Dies geht aus einem Verwaltungsschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 9. Dezember 2015 hervor. Arbeitgeber müssen bei der Lohnabrechnung ab dem Jahr 2016 die geänderten Werte berücksichtigen. Mehr dazu

10.11.2015

Kindergeld bei Studenten

Die Prüfungsergebnisse zählen

Gute Neuigkeiten für Studenten und Eltern: Kindergeld wird solange gezahlt, bis die Prüfungsergebnisse vorliegen. Eine universitäre Ausbildung endet erst, wenn dem Studenten die Prüfungsergebnisse mitgeteilt werden und nicht bereits mit dem Ablegen der letzten Prüfung. Dies entschied das Finanzgericht Sachsen aktuell in einem Kindergeldfall (Urteil vom 17. Juni 2015 – 4 K 357/11). Damit schafft das Gericht Rechtssicherheit für Eltern, deren Kinder länger auf ihre Noten warten müssen. Mehr dazu

05.10.2015

Mit meinem Studium Steuern sparen!

Zum Semesterstart: Wertvolle Tipps für Studierende und Eltern
Viele Studenten starten jetzt ins Wintersemester. Seminarplan, Prüfungen - und sicher auch Partys - stehen bei den meisten ganz oben auf der To-do-Liste. Ganz weit unten wird oft die Steuererklärung angesiedelt. Das ärgert erst einmal die Eltern, weil ihre Kinder so womöglich bares Geld verschenken. Später ärgern sich womöglich die Studenten selbst, weil sie die Kosten für das Studium nicht steuerlich geltend gemacht haben und so womöglich zu viel Steuern zahlen. Wie Studenten und ihre Eltern mit dem Studium Steuern sparen können, zeigt das Informationsmaterial „Steuer & Studium Spezial“ des Bundes der Steuerzahler.

"Steuer & Studium Spezial" – Stand Oktober 2015 zum Download

Bild: Africa Studio/Fotolia

Steuertipps für Mitglieder

29.04.2015

Einkommensteuererklärung 2015

Was prüft das Finanzamt 2015 besonders?

Die Finanzverwaltung legt in jedem Jahr wechselnde Prüffelder fest, die schwerpunktmäßig untersucht werden. Steuerzahler können Nachfragen des Finanzamtes vermeiden, wenn sie der Steuererklärung dazu direkt bestimmte Belege und Hinweise beifügen. Der Bund der Steuerzahler erklärt, worauf Bürger in diesem Jahr besonders achten sollten! Mehr für Mitglieder

11.03.2015

Erstausbildung: Steuerbescheide bleiben offen!

Studenten und Auszubildende bleibt Einspruch gegen Steuerbescheid erspart

Studenten im Erststudium dürfen sich freuen, ihre Steuerbescheide bleiben wegen einer anstehenden Gerichtsentscheidung zu den Erststudienkosten von Amtswegen offen und können nachher noch zugunsten der Studenten geändert werden. Grund dafür: Die Finanzverwaltung hat die Liste der sogenannten Vorläufigkeitsvermerk im Februar erweitert. Der Vorläufigkeitsvermerk erspart den Betroffenen einen Extra-Einspruch gegen den Steuerbescheid. Mehr für Mitglieder

27.02.2015

Steuerfreie Geschenke an Mitarbeiter

So belohnen Chefs ihre Mitarbeiter und nicht das Finanzamt!

Kleine Aufmerksamkeiten motivieren die Mitarbeiter oder bereiten einfach Freude, wenn der Chef mit einem Geburtstagsblumenstrauß vorbeischaut. Seit dem 1. Januar 2015 darf der Chef bei Geschenken an Mitarbeiter sogar etwas großzügiger sein! Wie Unternehmer ihre Mitarbeiter belohnen und nicht das Finanzamt. Mehr für Mitglieder

02.02.2015

Aufbewahrungsfristen

Was darf in den Reißwolf?

Zu Beginn des Jahres räumen viele Steuerzahler auf und schaffen Platz für neue Quittungen und Belege. Dabei sollte nicht alles, was sich über die Jahre angesammelt hat, blindlings weggeworfen werden. Eine Reihe von Belegen müssen für das Finanzamt aufbewahrt werden. Dies gilt nicht nur für Unternehmer, auch Privatpersonen sollten bestimmte Belege nicht gleich aussortieren. Mehr für Mitglieder

09.01.2015

Schneeschieben von der Steuer absetzen

Finanzverwaltung akzeptiert den Winterdienst als haushaltsnahe Dienstleistung

Die Schneesaison läuft, Hauseigentümer, Vermieter und Mieter trifft die Räumpflicht. Vielen Steuerzahlern sind das frühe Aufstehen und der Griff zur Schneeschaufel aber zu mühsam, daher beauftragen sie einen Dritten mit den Räumarbeiten. Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs kann der Fiskus an den Kosten für den Winterdienst beteiligt werden. Seit Kurzem wendet auch die Finanzverwaltung das Urteil an. Mehr für Mitglieder

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